Birding Babylon

Premiere in diesem Blog: Eine parallele Doppelveröffentlichung im Hauptblog und im ornithologischen Unterblog “Totontlis, weil es sich um einen themenübergreifenden Eintrag handelt.

Es geht um das kleine Büchlein “Birding Babylon” des US-Soldaten Jonathan Trouern-Trend, Untertitel: “A Soldier´s Journal from Iraq”. Jonathan Trouern-Trend ist seit Kindesbeinen an begeisterter Vogelbeobachter (birder) und war in den Jahren 2004/2005 für zwölf Monate im Irak stationiert. Seine Freizeit nutzte er für ornithologische Ausflüge in die Vogelwelt des Irak, die er in seinem eigens dafür eingerichteten Webblog “Birding Babylon” verarbeitet hat. Durch den Erfolg seines Blogs wurde der Soldat Trouern-Trend schließlich dazu ermutigt, aus seinen Erfahrungen ein kleines Buch zu machen, das 2006 in den USA und schließlich 2009 in Deutschland erschienen ist.

Für das Büchlein wurden die besten Blogeinträge von 2004/2005 noch einmal editiert und mit kleinen schwarz-weißen Vögelbildchen versehen. Der Autor beschreibt in seinem Tagebuch die beobachteten Vögel und deren Verhalten, was für Vögelfans sicher interessant ist, sich aber stellenweise etwas langweilig liest. Hier hätte es vielleicht gut getan, nicht nur über die ornithologischen Exkusionen zu berichten, sondern auch über den Kontakt mit den einheimischen irakischen Naturliebhabern. Denn genau das wird im Vorwort angedeutet, bleibt aber dann im Buch selbst aus; lediglich an zwei oder drei Stellen bemerkt der Autor so etwas wie: “..deshalb nennen die Iraker diesen Vogel auch …”. Es kann natürlich auch sein, dass Trouern-Trend nicht über Kontakte mit der irakischen Bevölkerung berichten durfte oder wollte. Am Ende des Buches befindet sich noch ein Verzeichnis der von Trouern-Trend beobachteten Vögel mit kurzer Beschreibung der von ihm besuchten irakischen Beobachtungsgebiete. Es ist auf jeden Fall schön zu lesen, dass in all dem Kriegswahnsinn wenigstens die Vögel normal weitermachen und sich einen Dreck um die Dummheit der Menschen scheren und es ist auch auch beruhigend, dass es Soldaten gibt, die sich mit dem besetzten Land und seiner Natur auseinandersetzen. In seinem Vorwort schreibt der Autor: “I hope to return to Iraq one day armed only with binoculars and camera. [...] No matter how long it takes to get to that future. I know the birds will be waiting.”

Den letzten Blogeinträgen nach zu urteilen, verweilt der Autor seit Oktober 2009 wieder im Irak.

Das Buch ist in Deuschland sowohl in der englischen Originalfassung als auch auf deutsch erhältlich; jeweiliger Preis: knapp 8 Euro. Entdeckt im Heft 01/2010 des Vögel Magazins.

17. Jan 2010   Posted in: Bücher, Krieg, USA  No Comments

Focus Money druckt einen Artikel von Oliver Janich über 9/11-Zweifler

Letzte Woche erschien im Heft Nr. 2/2010 des Magazins Focus Money ein Artikel von Oliver Janich mit dem Titel „Wir glauben Euch nicht!“. Untertitel: „Immer mehr Menschen zweifeln an der offiziellen Theorie zum 11.September – darunter mehr als 400 Wissenschaftler”. Was sich thematisch bislang vor allem auf die “alternativen Medien” wie z.B. Weblogs und auch einige Bücher beschränkte, ist nun auch einmal in einem etablierten Magazin zu lesen: Es gibt haarsträubende Ungereimtheiten an der vom 9/11-Commission Report verbreiteten offiziellen Version der Geschehnisse um den 11. September 2001. Da der Artikel inzwischen von Focus Money frei im Netz verfügbar gemacht wurde (html und pdf), soll der Inhalt des Artikels hier keinen großen Raum einnehmen. Lest ihn selbst. Letztendlich behandelt Janich die augenfälligsten und prominentesten Kritikpunkte der offiziellen 9/11-Story: Kontrollierte Sprengungen der Zwillingstürme, Ausbleiben der Abfangjäger, Unmögliches Flugmanöver bei Anschlag auf das Pentagon, Loch im Pentagon stimmt nicht mit einem Flugzeugeinschlag überein, WTC-Gebäude Nr.7 klappt ohne Flugzeugeinschlag wie ein Kartenhaus zusammen und wird im 9/11-Commission Report mit keinem Wort erwähnt.

Oliver Janich ist freier Journalist u.a. für die Financial Times Deutschland, die Süddeutsche Zeitung, Euro/Finanzen und Euro am Sonntag; er ist regelmäßiger Kolumnist in Focus Money. Er hat auch eine Partei gegründet, sie sich „Partei der Vernunft“ nennt.

Interessant ist Janichs Stellungnahme zum Zustandekommen dieses Artikels: „Mehr als fünf Jahre habe ich dafür gekämpft. […] Was viele übersehen: Es ist gar nicht notwendigerweise eine große Medienverschwörung nötig, damit solche kritischen Geschichten nicht kommen, gerade bei Großereignissen. Jeder hat nämlich Angst sich mit den nächsten Hitler-Tagebüchern zu blamieren. Der Alltag in einer Redaktion läuft so: In der Redaktionskonferenz werden die Geschichten vorgeschlagen und sofort von der Runde kritisiert. Da hat jeder Angst, sich zu blamieren. Und gerade so unglaubliche Geschichten wie Klimaschwindel oder 911 haben es da schwer. Es kommt sofort die Kritik: So ein Quatsch, sowas würde doch sofort rauskommen, zu viele Mitwisser usw… Erst wer sich jahrelang damit beschäftigt, kommt irgendwann zu der Überzeugung, dass da etwas nicht stimmt. Diese Zeit haben die Chefredakteure gar nicht. Ich habe das Thema viele tausend Stunden lang recherchiert und auch jedem meiner Kollegen davon erzählt. Ich gelte aber in der Redaktion deshalb als „Spinner“ (wörtliches Zitat von der Focus Weihnachtsfeier). Die meisten Kollegen glauben mir nicht, obwohl Ihnen keiner befohlen hat, die offizielle Verschwörungstheorie zu schlucken. Nun liegt es zufällig in meinem Charakter, dass es mir egal ist, ob mich andere für verrückt halten, solange es nicht mein Hausarzt ist. Den meisten Redakteuren ist es aber nicht egal, was der Chef von Ihnen hält.“ Und Janich fordert die Leser seiner Webseite auf: „Kaufen Sie das Heft!“

Janichs Aufruf hat seine Wirkung getan. An vielen Orten soll das Heft ausverkauft gewesen sein. Aus meiner Sicht kann man das Ereignis 9/11 und seine Aufklärung nicht überschätzen, denn es hat Kriege und eine Lawine an Freiheitseinschränkungen ausgelöst, die bis zum heutigen Tag dauern und wirken. Eine neue Untersuchung von 9/11 ist mehr als nötig.

Verwandter Artikel: 9/11 wird acht

12. Jan 2010   Posted in: Krieg, Terror, USA  One Comment

Ilija Trojanow und Juli Zeh: Angriff auf die Freiheit

Nachdem heutzutage in recht kurzen Abständen immer wieder neue sogenannte Sicherheitsmaßnahmen bzw. -gesetze diskutiert und verabschiedet werden, drängt sich stets von neuem die Frage nach dem Sinn, der Effektivität und vor allem der Gesetzesmäßigkeit dieser Maßnahmen und Gesetze auf.

Man fühlt sich schon manchmal in den Roman 1984 von Orwell versetzt, wenn man liest, was manch einer zur Steigerung der Sicherheit plant. Um nur ein Beispiel zu nennen, das im vergangenen Herbst 2009 durch den Digitalwald ging: In Großbritannien können sich auf Interneteyes private User für kommerzielle Überwachungskamerabetreiber daheim vor den Überwachungschirm setzen und sollen so mehr Kriminelle finden und diese melden (die BBC und Der Spiegel berichteten); dafür gibt es dann Punkte- und Geldprämien. Willkommen in der Welt der privatisierten Staatssicherheit!

Bei all diesen Sicherheitsmaßnahmen und -gesetzen setzt das Buch „Angriff auf die Freiheit“ von Ilija Trojanow und Juli Zeh an; Untertitel: Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte. Die Autoren werfen einen kritischen Blick auf die bereits in Kraft getretenen und praktizierten Maßnahmen wie Vorratsdatenspeicherung, Rasterfahndung, biometrische Pässe, Telefonüberwachung, Online-Durchsuchung und die inzwischen allgegenwärtige Videoüberwachung. Und obwohl das Buch nur ein paar Monate alt ist, wäre es bereits um ein Kapitel zu erweiteren, denn das aktuell durch das Dorf getriebene Sicherheitsschweinlein ist der Körperscanner, formerly known as Nacktscanner.

Bezüglich des sogenannten “Krieges gegen den Terror” betonen die Autoren, dass wir es bei den Terroristen eben nicht mit Kriegsteilnehmern sondern mit schwer Kriminellen zu tun haben, die immer noch zivilrechtlich verfolgt werden müssen. Wenn sich das Zivile mit dem Militärischen immer mehr vermischt, dann führt das sicher zu vielem, aber nicht zu mehr Sicherheit. Zitat der Autoren: “Solange sich der Terrorismus nicht in einer Armee manifestiert, die auf Berlin marschiert, wäre der Einsatz von Bundeswehrtruppen im Inneren keine Verteidigung des Rechtsstaats, sondern ein Angriff auf denselben.”

Das Buch von Trojanow und Zeh ist eine prägnante Schrift in sehr klarer Sprache zu diesem überaus vielfältigen Themenkomplex. Das Buch gliedert sich auf 139 Seiten in elf knapp gehaltene Kapitel mit ausführlichem Quellenverzeichnis und führt auch jene Leser an dieses komplexe Thema heran, die sich bislang noch nicht so ausführlich mit den Fragen zum Sicherheitsstaat beschäftigt haben. Die Autoren geben mit diesem Buch eine gute Bestandsaufnahme davon ab, wo der deutsche Staat bezüglich der feinen Balance aus Sicherheit und Freiheit steht. Es werden auch immer wieder Vergleiche mit den USA und Großbritannien gegeben, die im Bereich der Sicherheitsgesetze „schon weiter sind“. Aus meiner Sicht sollte dieses Buch vor allem von Leuten gelesen werden, die “nichts zu verbergen” haben, denn es gelingt den Autoren an einigen Stellen sehr gut, gerade dieser Denkart einen unangenehm blendenden Spiegel vorzuhalten.

Als weiterführende Links zum Buch sei ein 45-minütiges 3Sat-Interview mit der Autorin Juli Zeh empfohlen, das ich bei Netzpolitik entdeckt habe (Interviewer Peter Voß, Datum: 21. Dez. 2009):

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Wer noch mehr Zeit mitbringt, kann sich ein interessantes zweieinhalbstündiges Gespräch mit den beiden Autoren Ilija Trojanow und Juli Zeh bei Chaosradio anhören (von August 2009).

Abschliessend ein Zitat von Karl Popper aus dem Buch: “Wir müssen für Frieden sorgen und nicht für die Sicherheit, einzig aus dem Grund, weil nur der Frieden Sicherheit sicher machen kann.”

5. Jan 2010   Posted in: Bücher, Deutschland, Terror, Überwachungsstaat  One Comment

Vom Reis – Kurzfilm zur Staatsverschuldung

Weil heute ein besorgter Kommentarbeitrag von Herrn Dr. Saxer zum Thema Staatsverschuldung reinkam, bin ich beim darauffolgenden Netzstöbern auf den Kurzfilm “Vom Reis” von Christoph Lehmann zu eben diesem Thema gestossen. Der Film entstand 2003 an der Filmakademie Baden-Württemberg und mehrere Quellen sagen, “Vom Reis” wurde von der Filmakademie prämiert. Der Film gewährt einen 7-minütigen Blick hinter die Kulissen der Staatsverschuldung.

8. Dec 2009   Posted in: Bankenwesen, Filme, Geldsystem  No Comments

ARD-Magazin Plusminus mit kritischen Fragen zur Staatsverschuldung

PlusMinus

Die Staatsverschuldung und die Gerüchte und Desinformation, die sie umschwirren, ist momentan als Thema recht präsent. Das ARD-Magazin Plusminus hat mal bei der Bundesbank nachgefragt, bei wem denn der deutsche Staat eigentlich verschuldet ist. Ich nehme die Spannung gleich raus: Betriebsgeheimnis der Bundesbank. KLICKT aber trotzdem mal den sehenswerten 5 Minuten Bericht von Plusminus an. Es wird in der kurzen Zeit doch erstaunlich viel Inhalt präsentiert. Zu Wort kommen unter anderem Heiner Flassbeck, der Chefökonomen des United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) und der “alternative Wirtschaftswissenschaftler” Prof. Bernd Senf, der ja in diesem Blog kein Unbekannter ist. Freut mich sehr für Prof. Senf, der nach langer Zeit der Missachtung, Verhöhnung und bisweilen Verunglimpfung endlich gehört wird; sogar von den großen Mainstreammedien.

2. Dec 2009   Posted in: Bankenwesen, Deutschland, Geldsystem, Wirtschaftskrise, Wirtschaftsordnung  2 Comments

Vortrag über die NATO von Daniele Ganser

Ganser

Wer ca. 2 Stunden Zeit hat und sich ein bisschen tiefer mit der NATO befassen möchte, sei auf einen Vortrag von Dr. Daniele Ganser mit dem Titel “Die NATO und ihre Geheimarmeen” verwiesen (gehalten am 14. 09. 2009). Zunächst zum Vortragenden: Daniele Ganser ist schweizer Historiker, Friedensforscher und Dozent am Historischen Seminar der Universität Basel. Ganser ist vor allem durch sein Buch “NATO-Geheimarmeen in Europa: Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung” bekannt geworden. Ich zitiere dazu aus der Wikipedia: “Im Jahre 2005 veröffentlichte Ganser, basierend auf seiner Doktorabeit, ein Buch über die NATO-Geheimarmeen in Europa und inszenierten Terrorismus im Kalten Krieg. Ausgehend von freigegebenen Dokumenten zur italienischen Stay-Behind Armee „Gladio“ hat Ganser die Existenz von Geheimarmeen in ganz Westeuropa aufgezeigt, die im Falle einer sowjetischen Invasion einen Guerillakrieg führen sollten und in einigen Länder in Staatsterrorismus verwickelt gewesen sein sollen. Das Buch wurde in zehn Sprachen übersetzt und erschien 2008 auch auf Deutsch.”

Ganser erläutert in seinem Vortrag zunächst die Organisationsstruktur der NATO, deren Gründung und deren stetige Erweiterung über die Jahrzehnte. Während des größten Teils des Vortrags behandelt Ganser sein Thema: die NATO-Geheimarmeen in verschiedenen europäischen Ländern und deren teilweise Verstrickung in zweifelhafte Operationen, die man aus heutiger Sicht wohl als staatlich organisierten Terror anzusehen hat. Hier sei vor allem die eben erwähnte Geheimorganisation “Gladio” genannt. Ein weiterer Abschnitt des Vortrags befasst sich mit der erstmaligen und bisher einmaligen Ausrufung des NATO-Bündnisfalls nach Artikel 5 in Folge von 9/11. Ganser betont hierbei die heute manchmal unterschätzte Wichtigkeit dieser Ausrufung des Bündnisfalls, die letztlich bedeutet, dass die NATO inklusive Deutschland seit dem 1. Oktober 2001 im Krieg ist. Seltsamerweise wurde das hierzulande über 8 Jahre durch Euphemisen (“Stabilisierungseinsatz” etc.) zu verschleiern versucht. Ganser beleuchtet weiterhin im Vortrag die Schwierigkeiten eines Historikers bei der Forschung um NATO und 9/11; dabei weist er im Zusammenhang mit 9/11 vor allem auf den dringenden Klärungsbedarf um den Einsturz von World Trade Center Gebäude 7 hin. Abgeschlossen wird der Vortrag durch das recht kurze Kapitel “Die Schweiz und die NATO”.

Heute hat der Bündnisfall einen deutschen Ministerkopf rollen lassen.

(via)

27. Nov 2009   Posted in: Afghanistan, Bücher, Deutschland, Krieg, Terror, USA  No Comments

Gelesen in Max Ottes “Der Informationscrash”: Heiner Flassbeck zu den Wirtschaftswissenschaften

Das aktuelle Buch von Max Otte “Der Informationscrash” präsentiert auf Seite 70 ein Zitat des ehemaligen Finanzstaatssekretärs und jetzigen Chefökonomen des United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) Heiner Flassbeck. So wie Literaturwissenschaftsprofessor Jochen Hörisch das Geldsystem als ein religionsähnliches Glaubensystem ansieht, so deutet Flassbeck diese Sichtweise auch für die Wirtschaftswissenschaften an:

“Ökonomie als Religion? Wer glaubt, die Lehrsätze der Ökonomie würden ständig kritisch hinterfragt, der irrt. Deren Axiome sind weit mehr Ideologie und Glaubensbekenntnis als rational abgeleitetes und empirisch getestetes Grundwissen.”

Max Otte hatte im Aufwungs- und Boomjahr 2006 ein Buch mit dem Titel “Der Crash kommt” veröffentlicht und damit nicht nur einen Bestseller gelandet, sondern sich auch entgegen der damaligen Strömungen als weitsichtiger Ökonom erwiesen.

22. Nov 2009   Posted in: Bücher, Zitate, Aphorismen, Geschichten & Lyrik  No Comments

Gelesen in brand eins: Eric Hobsbawn zu den Wirtschaftswissenschaften

Das aktuelle Heft von Brand Eins enthält einen sehr lesenswerten Artikel (Titel: Die richtige Schraube) zum Versagen der Wirtschaftswissenschaften bezüglich der Vorhersagekraft von Wirtschaftskrisen. Im Artikel wird der britische Historiker Eric “Es wird Blut fließen, viel Blut” Hobsbawn wie folgt zitiert:

“Die Wirtschaftswissenschaften beschäftigen sich immer mir denselben Fragen. Sie entwickeln sich nicht so weiter wie die Physik oder die Chemie. Lesen Sie einen ökonomischen Text aus den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts: Er ist immer noch aktuell. Aber lesen Sie einmal einen Aufsatz zur Physik aus den zwanziger Jahren – und Sie werden feststellen, dass wir heute sehr viel mehr wissen. [...] Ideen zur Lösung von Problemen entstehen in den praktischen Situationen, in denen Menschen stecken. Man muss die Wirtschaftswissenschaften erweitern.”

Seltsamerweise ist das aus meiner Sicht ausgesprochen gute und lesenwerte, monatlich erscheinende Magazin Brand Eins relativ unbekannt. Jedes Heft hat ein schlagwortartiges Thema wie “Denken”, “Stabilität”, “Arbeiten” etc. Lest doch mal im Online Archiv ein bisschen rein, vielleicht sagt es Euch ja auch zu.

15. Nov 2009   Posted in: Bücher, Wirtschaftskrise, Zitate, Aphorismen, Geschichten & Lyrik  One Comment