Empfehlung: Zitateschleuder – Täglich frisch zitiert!
Hier gibt’s ja ab und an Gedichte, kleine Geschichten, Aphorismen und Zitate zu lesen. Ich möchte in diesem Zusammenhang auf ein Portal hinweisen, das sich zum Ziel gesetzt hat, auffällige Zitate aus dem täglichen medialen Flimmern herauszufiltern, diese zu sammeln und dem interessierten Leser zu präsentieren. Das Projekt nennt sich Zitateschleuder und kann auch via Twitter und Facebook verfolgt werden. Die Zitate der Zitateschleuder sind dabei nach “Wer hat’s gesagt?” und “Worum ging’s?” gelistet, was eine gezielte Suche ermöglicht. So kann man zum Beispiel alle gesammelten Zitate zur Griechenland-Krise abrufen. Lest doch einfach mal rein!
6. May 2010
Posted in: Internet, Zitate, Aphorismen, Geschichten & Lyrik
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Wörterbuch der Vogelarten Europas – Bird Dictionary Europe – Diccionario de Aves Europeas – Dictionnaire des Oiseaux Européens
Auf totontli.de steht jetzt eine Tabellarische Liste von 707 Vögelarten Europas, Nordafrikas und Vorderasiens in den vier Sprachen deutsch, englisch, spanisch und französisch zur Verfügung (“Wörterbuch der Vogelarten – Bird Dictionary”). Die Tabelle ist in alphabetischer Reihenfolge der deutschen Einträge geordnet und richtet sich daher vor allem an deutschsprachige Personen. Beim Erstellen dieser Vogelnamenssammlung in vier Sprachen habe ich zum einen Wert auf Vollständigkeit und zum anderen Wert auf die Qualität der Einträge gelegt. Dazu wurden die vier abgebildeten Bücher “Der neue Kosmos Vogelführer” & “Collins Bird Guide” & “Guía de Aves” & “Le guide ornitho” der Autoren Lars Svensson, Peter J. Grant, Killian Mullarney, Dan Zetterström ausgewertet, da diese ein komplettes Bild der Vogelwelt Europas, Nordafrikas und Vorderasiens abgeben. Teilweise wurden zum Erstellen der Liste auch Avibase, Wikipedia.org und The Internet Bird Collection (IBC) herangezogen. Somit stehen unter dem jeweiligen wissenschaftlichen Namen der Vogelart die Links zu den entsprechenden Einträgen dieser drei Datenbanken. Ich habe mich bemüht, zu jeder Vogelart den jeweils wichtigsten Namen in den vier Sprachen zu finden; dieser ist fett gedruckt. Weniger wichtige Namen sind teilweise auch aufgeführt, aber nicht fett gedruckt. Teilweise sind auch Unterarten (Subspezies) bei einigen Arten mit aufgelistet, die Unterarten wurden in Klammern gesetzt.
Die Tabelle ist in Eigenarbeit entstanden und soll interessierten (Hobby)-Ornithologen dienen. Die Liste steht unter einer CC-Lizenz, die keine kommerzielle Nutzung zulässt. Wer sich für die Nutzung der Liste und die investierte Arbeit und Zeit erkenntlich zeigen will:
Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) freut sich sicher über Spenden: 
English Version of this article:
Totontli.de presents a Table of the Bird Names of 707 Species of Europe, North Africa and Western Asia in the languages German, English, Spanish and French (“Wörterbuch der Vogelarten – Bird Dictionary”), also including the scientific names. The German entries of the table are ordered alphabetically. English, French and Spanish bird names are recommended to be found by means of the search function (CTRL+F) of the browser.
For setting up the table of the bird names in the four languages I paid particular attention to completeness and quality of the entries. For achieving this I analysed the four books that are depicted above: the bird guides of Lars Svensson, Peter J. Grant, Killian Mullarney and Dan Zetterström “Der neue Kosmos Vogelführer” & “Collins Bird Guide” & “Guía de Aves” & “Le guide ornitho” that give a complete overview of the birds of Europe, North Africa and Western Asia. In some cases I also consulted Avibase, Wikipedia.org and The Internet Bird Collection (IBC). As a consequence I added the links to these three databases next to the scientific name of the respective species. I made an effort to find the most important name of each bird species, this name is set in bold letters. Less important or less commonly used names are sometimes also listed in non-bold letters. Some species also contain information of subspecies whose names are given in brackets.
The table was drawn up by myself and is meant to be a tool for (hobby) ornithologists and birders. The table is published under a CC-licence which does not allow the use of this work for commercial purposes. Whoever would like to show appreciation for the invested time and work is kindly invited to make a donation to any society concerned with bird protection.
1. May 2010
Posted in: In Eigener Sache
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Harald Schumann auf DCTP.TV
DTCP.TV ist stets einen Besuch wert. Die Interviews von Alexander Kluge sind etwas ganz besonderes und trugen zuletzt sogar zu einem Grimmepreis bei. Heute wurde eine Themenschleife auf dtcp mit dem Titel “Der blinde Fleck im Auge der Banken” veröffentlicht, die eine Sammlung hochinteressanter Gedanken zur Finanzkrise und zum Bankensystem präsentiert.
Ganz besonders gefallen hat mir das Interview mit Harald Schumann, dem Autor der Bücher “Die Globalisierungsfalle” und “Der globale Countdown”. In diesem Interview wird von Schumacher u.a. dargelegt, warum die staatlichen Maßnahmen im Zuge der Finanzkrise die Banken eher mächtiger gemacht haben als sie mehr unter Kontrolle zu bekommen. Schumacher macht eindrucksvoll klar, wie empörend diese Rettungsmaßnahmen des Finanzkasinos waren und sind. Sehr sehens- und hörenswert! Leider wird nach etwas über 20 Minuten abgeblendet. Hier hätte mich das ganze Interview sehr interessiert. Schade! Aber vielleicht wird es später ja noch mal komplett veröffentlicht.
30. Apr 2010
Posted in: Bankenwesen, Basisdemokratie, Geldsystem, Krieg, Wirtschaftskrise
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Tote Soldaten in Afghanistan – Eine alternative Trauerrede
Aus aktuellem Anlass…
Link: Tote Soldaten in Afghanistan
15. Apr 2010
Posted in: Afghanistan, Deutschland, Krieg
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Gelesen in Helmut Schmidt, Fritz Stern “Unser Jahrhundert”

Auf Seite 124 des Buches Helmut Schmidt, Fritz Stern “Unser Jahrhundert – Ein Gespräch” (C.H. Beck Verlag) äußert sich Helmut Schmidt folgendermaßen zur Parteienfinanzierung und Parteispenden:
Schmidt: ” [...] Mein Ideal wäre: Erstens, politische Parteien kriegen keinen Pfennig vom Staat; zweitens Aktiengesellschaften, juristische Personen, Unternehmen dürfen nicht wählen, folglich dürfen sie auch den Parteien kein Geld geben; drittens, Parteien sind angewiesen auf das Geld ihrer Mitglieder. Punkt.”
Stern: “Das Letzte geht sehr weit. Bedenken Sie, wie gering die Mitgliederzahl ist im Verhältnis – ”
Schmidt: “Die würde dann vielleicht wieder etwas steigen.”
5. Apr 2010
Posted in: Basisdemokratie, Bücher, Lobbyismus, Zitate, Aphorismen, Geschichten & Lyrik
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Quarks & Co: Nackt aber sicher? Wie viel Sicherheit verträgt die Demokratie?
Der Hype um den Nacktscanner für Flughäfen ist momentan zwar schon wieder ein wenig abgeflaut, aber man kann sich sicher sein, dass nach den heutigen Anschlägen in der Moskauer U-Bahn die Diskussionen um Sicherheitsgesetze und -maßnahmen wieder schnell auf dem Tapet landen werden. Gut dass es Menschen gibt, die sich mit dem Sinn und Unsinn der Sicherheitsgesetze kritisch auseinander setzen, denn es gilt nicht nur alles superduper sicher zu machen, sondern dabei auch die Freiheiten der Menschen nicht außer acht zu lassen. Dieses Konfliktfeld wurde im Buch von I.Trojanow und J.Zeh prima diskutiert; neulich gab es zu diesem Thema einen Beitrag von Ranga Yogeshwar in seiner WDR-Sendung Quarks & Co. In der Sendung kommt u.a. Andrej Holm zu Wort, dessen Geschichte inzwischen sehr bekannt sein sollte. Wem der Name nichts sagt, der sollte sich mal durch den Blog seiner Partnerin klicken. Oder einfach bei Ranga reinschauen, der auch einige interessante wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema Sicherheit und Terror bereithält:
Teil 2/5, Teil 3/5, Teil 4/5, Teil 5/5.
29. Mar 2010
Posted in: Deutschland, Terror, USA, Überwachungsstaat
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Freitagstextergewinner II
Schnell dampfte sich das Wettbewerberfeld auf drei Teilnehmer ein und es sind die drei Assoziationen “Wetten Dass…?”, “Kino” und “Glasblasen” übrig geblieben. Aber dann hab’ ich innerhalb dieser drei Beiträge lange hin und her überlegt. Es fiel trotzdem eine Entscheidung, ganz ohne Würfeln:
Der Preis für die beste Geschichte geht klar an die Alte Saeckin, die uns mit ihrer Story von der glasblasenden und westerwellehörenden Frau Mei WeiWei ins Land der absurden Wettbewerbe entführte. Das beste Bühnenbild geht an Pest Krause, denn es war sicher alles andere als einfach für Wetten Dass…? 100 Sorten Caprisonne aufzutreiben und im blauen Gesichtspokal unterzubringen. * * * Trommelwirbel * * * Der Hauptpreis und damit der Pokal des Textens geht dieses mal an die Technik. Mit der Entwicklung des Kinos der Generation Multi-SenseTM hat Abspannsitzenbleiber die Nase vorn und darf am Freitag den nächsten Texter ausrichten. Herzlichen Glückwunsch an ihn, wir sehen uns Freitag bei Dir und Dank an alle Texter für die Teilnahme!!
17. Mar 2010
Posted in: Internet
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Freitagstexter II
Huiui, fast fühlte ich mich in Etoshas Pfanne wie gegrillt, aber ich bin von dort Dank großer Erfahrung im Wurstsektor als Freitagstextersieger wieder herausgehüpft. Folglich gastiert der Freitagstexter jetzt, heute und bis Mittwoch HIER! Und das zum zweiten Mal nach dem 16. Juli 2009.

Die Regeln für die Neulinge:
Jeden Freitag wird ein Bild oder Foto auf dem ausrichtenden Blog öffentlich gemacht und bis zum darauffolgenden Mittwoch hat die Besuchergemeinde Zeit, sich zu dem Bild etwas einfallen zu lassen, sei es eine Bildunterschrift, sei es eine kleine Geschichte, sei es eine Schlagzeile oder was auch immer. Das Ganze wird über das Kommentarfeld an den Ausrichter geschickt und am Mittwoch kürt der aktuelle Pokalinhaber den Gewinner, der den Freitagstexter-Wanderpokal erhält und dann zwei Tage später, also am darauffolgenden Freitag… Ich glaube ihr habt´s verstanden. Teilnehmen kann jeder; gewinnen können aber nur diejenigen, die Zugriff auf ein Blog haben, damit sie den Freitagstexterwettbewerb ausrichten können.
Bei Text & Blog gibt´s ein Archiv der Freitagstexterwettbewerbe.
Viel Spaß beim Texten! Haut in die Tasten!
12. Mar 2010
Posted in: Internet
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Nicht von Kurt Tucholsky…
…aber trotzdem ein gutes Gedicht:
Höhere Finanzmathematik
Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen – echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft’s hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und – das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.
Die Story, die sich um dieses Gedicht und seinen Urheber rankt, ist zwar nicht mehr ganz aktuell, aber dennoch interressant. Weitere Informationen diesbezüglich gibt’s bei der Tucholsky Gesellschaft (Eintrag des 29.10.2008), im Sudelblog hier und hier oder bei Frank Meyer.
11. Mar 2010
Posted in: Wirtschaftskrise, Zitate, Aphorismen, Geschichten & Lyrik
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