Tafelentenbalz

Am milden Frühlingsvormittag des Faschingsdienstags 2011 konnte ich am Hinterbühler See nicht nur ins Eis einbrechende Höckerschwäne sehen, sondern wurde auch noch Zeuge der recht unterhaltsamen Balz der Tafelenten. Gleich fünf Erpel umkurvten ein Weibchen und machten die witzigsten Posen um Eindruck zu schinden. Manchmal legten die Erpel den Kopf flach auf das Wasser, dann reckten sie wieder die Hälse lang und gaben den Möchtegernschwan. Dabei glubschten sie das Weibchen ununterbrochen an und gaben seltsame, so gar nicht nach Ente klingende Laute ab.
Einen Teil davon habe ich auf Video gebannt (leider ohne die Laute):

Die „Hals auf dem Wasser“-Pose (Klick auf das Bild zum Vergrößern):

Der Erpel links macht den langen Hals, rechts wird geglotzt (Klick auf das Bild zum Vergrößern):

München sucht den Superglubscher (Klick auf das Bild zum Vergrößern):

Das Weibchen hat die ganze Zeit natürlich so getan als ginge sie das nicht viel an. Ab und zu hat sie mal den ein oder anderen Erpel abgeschüttelt, der ihr zu sehr auf’s Gefieder rückte.

März 27, 2011 · Totontli · No Comments
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