Schau in den Fischadlerhorst

Eben habe ich etwas im Blog Vogelbeobachtung und Naturfotografie Canoncam.de entdeckt, was ich nur zu gerne weiterverlinken möchte: Einen Webcamstream eines estnischen Fischadlerhorstes. Letztens hatte ich ja schon über die Turmfalken im Hildesheimer Dom berichtet; einen tollen Stream gibt es auch von einem Storchennest in Markt Schwaben. Aber die Bild- und Tonqualität der Webcam am estnischen Fischadlerhorst stellt diese Übertragungen in den Schatten! Seht selbst: KLICK

Juni 21, 2012 · Totontli · No Comments
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Ornitho.de ist online

Das ist mir doch einen kurzen Blogeintrag wert: Nach langem Warten ist vor wenigen Tagen die Beobachtungsplattform Ornitho.de online gegangen. Noch hatte ich keine Zeit mich anzumelden, aber Aufmachung, Gestaltung und die Kartendarstellungen finde ich schon mal übersichtlich und gelungen.

November 2, 2011 · Totontli · No Comments
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Ornitho-Links: Eine kommentierte Linksammlung zum Thema Vögel und Vogelbeobachtung

Gestern ist eine neue Unterseite in diesem Blog online gegangen: Ornitho-Links. Auf jener Seite wird nach und nach eine Sammlung von Links zu den Themen “Vögel” und “Vogelbeobachtung” aufgebaut. Immer wenn ich einen interessanten Link finde, soll er in die Sammlung eingepflegt werden. Momentan umfasst das Inhaltsverzeichnis die folgenden Gliederungspunkte: Verbände und Vereine, Vogelbeobachtung, Artenverzeichnisse und Artenlisten, Spezielle Arten, Literatur und Zeitschriften, Webcams, Linksammlungen und Portale, Ausrüstung, Diskussionsforen, Blogs und private Seiten, Fütterung, Vogelbeobachtungsreisen, Vogelfotografie. Ich bin selbst gespannt, wie groß die Sammlung werden wird. Für Tipps, Hinweise und Anregungen bin ich dankbar.

November 25, 2010 · Totontli · No Comments
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Vogelbeobachtung am Rande Münchens: Der Landschaftspark Hachinger Tal

Im Süden von München in der Gemeinde Unterhaching befindet sich ein sehr reizvolles Vogelbeobachtungsgebiet. Es ist Teil des Landschaftsparks Hachinger Tal (google maps). Der Landschaftspark Hachinger Tal umfasst rund 126 Hektar und befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflughafens. Demzufolge befindet sich dort eine nicht mehr benutzte Start- und Landebahn. Der Landschaftspark unterteilt sich grob in drei Zonen: Der Teil westlich der Autobahn A8 ist ein Sport- und Erlebnisbereich. Der Teil der Landebahn und nördlich von ihr wird auch hauptsächlich für Sport (z.B. Inline-Skaten) und Freizeit (Drachen steigen lassen, Modellflieger etc.) genutzt. Ornithologisch interessant ist der Teil östlich der A8 und südlich der Landebahn. Hier wurde ein Schutzgebiet speziell für Bodenbrüter eingerichtet. Vor allem soll dort die Feldlerche Brutraum bekommen.

http://www.flickr.com/photos/totontli/4818455258/sizes/l/

Ich habe den Park heute besucht und war begeistert von der Artenvielfalt. Da der Park durch seine offene Wiesen- und Buschlandschaft kaum Schatten spenden kann, war das an einem heißen Sommertag wie heute eine schweißtreibende Angelegenheit. Aber es hat sich gelohnt. Innerhalb weniger Stunden sah ich: Feldsperling, Saatkrähe, Rabenkrähe, Turmfalke, Goldammer, Feldlerche, Bachstelze, Elster, Stieglitz und Ringeltaube. Ganz besonders hat mich meine erste Begegnung mit dem Neuntöter gefreut, von dem ich sowohl Weibchen als auch Männchen sehen konnte. Es ist faszinierend, diesem Vogel bei der Insektenjagd zuzusehen. Der Neuntöter scheint mir ein relativ leicht zu beobachtender und zu fotografierender Vogel zu sein, da er einige Zeit auf erhöhter Position auf Warte sitzt. Mir ist erfreulicherweise ein Foto eines Neuntöters nach dem Jagderfolg gelungen.

Die hier aufgeführten Arten sind jedoch nur ein kleiner Ausschnitt von dem, was der Landschaftspark Hachinger Tal ornithologisch zu bieten hat. Auf der Seite von Markus Dähne bekommt man einen Eindruck davon, was es dort noch an Vögeln zu sehen gibt.

Juli 22, 2010 · Totontli · No Comments
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Wörterbuch der Vogelarten Europas – Bird Dictionary Europe – Diccionario de Aves Europeas – Dictionnaire des Oiseaux Européens

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Svensson et al: Bird Guides in German, English, Spanish, FrenchAuf totontli.de steht jetzt eine Tabellarische Liste von 707 Vögelarten Europas, Nordafrikas und Vorderasiens in den vier Sprachen deutsch, englisch, spanisch und französisch zur Verfügung (“Wörterbuch der Vogelarten – Bird Dictionary”). Die Tabelle ist in alphabetischer Reihenfolge der deutschen Einträge geordnet und richtet sich daher vor allem an deutschsprachige Personen. Beim Erstellen dieser Vogelnamenssammlung in vier Sprachen habe ich zum einen Wert auf Vollständigkeit und zum anderen Wert auf die Qualität der Einträge gelegt. Dazu wurden die vier abgebildeten Bücher “Der neue Kosmos Vogelführer” & “Collins Bird Guide” & “Guía de Aves” & “Le guide ornitho” der Autoren Lars Svensson, Peter J. Grant, Killian Mullarney, Dan Zetterström ausgewertet, da diese ein komplettes Bild der Vogelwelt Europas, Nordafrikas und Vorderasiens abgeben. Teilweise wurden zum Erstellen der Liste auch Avibase, Wikipedia.org und The Internet Bird Collection (IBC) herangezogen. Somit stehen unter dem jeweiligen wissenschaftlichen Namen der Vogelart die Links zu den entsprechenden Einträgen dieser drei Datenbanken. Ich habe mich bemüht, zu jeder Vogelart den jeweils wichtigsten Namen in den vier Sprachen zu finden; dieser ist fett gedruckt. Weniger wichtige Namen sind teilweise auch aufgeführt, aber nicht fett gedruckt. Teilweise sind auch Unterarten (Subspezies) bei einigen Arten mit aufgelistet, die Unterarten wurden in Klammern gesetzt.

Die Tabelle ist in Eigenarbeit entstanden und soll interessierten (Hobby)-Ornithologen dienen. Die Liste steht unter einer CC-Lizenz, die keine kommerzielle Nutzung zulässt. Wer sich für die Nutzung der Liste und die investierte Arbeit und Zeit erkenntlich zeigen will:

Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) freut sich sicher über Spenden:

English Version of this article:

Totontli.de presents a Table of the Bird Names of 707 Species of Europe, North Africa and Western Asia in the languages German, English, Spanish and French (“Wörterbuch der Vogelarten – Bird Dictionary”), also including the scientific names. The German entries of the table are ordered alphabetically. English, French and Spanish bird names are recommended to be found by means of the search function (CTRL+F) of the browser.
For setting up the table of the bird names in the four languages I paid particular attention to completeness and quality of the entries. For achieving this I analysed the four books that are depicted above: the bird guides of Lars Svensson, Peter J. Grant, Killian Mullarney and Dan Zetterström “Der neue Kosmos Vogelführer” & “Collins Bird Guide” & “Guía de Aves” & “Le guide ornitho” that give a complete overview of the birds of Europe, North Africa and Western Asia. In some cases I also consulted Avibase, Wikipedia.org and The Internet Bird Collection (IBC). As a consequence I added the links to these three databases next to the scientific name of the respective species. I made an effort to find the most important name of each bird species, this name is set in bold letters. Less important or less commonly used names are sometimes also listed in non-bold letters. Some species also contain information of subspecies whose names are given in brackets.

The table was drawn up by myself and is meant to be a tool for (hobby) ornithologists and birders. The table is published under a CC-licence which does not allow the use of this work for commercial purposes. Whoever would like to show appreciation for the invested time and work is kindly invited to make a donation to any society concerned with bird protection.

Mai 1, 2010 · Totontli · No Comments
Posted in: Vögel im Internet

Vogelito Jimihendrixensis

Dass Gelbhaubenkakadus gerne zur passenden Musik einen kleinen Tanz aufführen, wurde ja an anderen Stellen bereits berichtet. Tanzen ist ja ganz nett, aber selbst musizieren macht noch viel mehr Spaß. Deshalb greift pickt der Gelbhaubenkakadu auch gerne mal in die Saiten:

Ganz nett der weiße Gitarrist, aber was dagegen ein Schwarm Zebrafinken krachtechnisch vollbringt, das lässt einen baldigen Woodstockauftritt erahnen; allerdings vermutlich ohne Gitarreanzünden.

Jimi Zebrix´ Soloauftritt ab 0:45. Wer mehr zu dieser Art Kunst wissen will, hier entlang bitte.

(via)

Februar 5, 2010 · Totontli · No Comments
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BirdGuides Photo of the Year 2009

Es gibt ja Unmengen Fotos von Vögeln im Internet, teilweise von höchster Qualität. Man hat sich schon an die große Menge exzellenter verfügbarer Bilder gewöhnt, so dass man nicht mehr allzu oft ins Staunen Gerät. Aber genau dies ist mir heute widerfahren als ich auf die Siegerbilder des Wettbewerbs BirdGuides Photo of the Year 2009 auf BBC hingewiesen wurde. Das erste Foto der BBC-Klickstrecke hatte ich einem neuen Pixar-Animationsfilm zugerechnet, so seltsam sieht das aus. Dabei handelt es sich um ein Foto von einem echten Papageientaucher. Das Siegerbild des Wettbewerbs stellt zwei kämpfende Jagdfasane dar und erinnert an ein Gemälde aus vergangenen Jahrhunderten, das man sich ins Jagdzimmer gehängt hätte. BirdGuides schreibt auf seiner Webseite, dass für den Wettbewerb 2009 sage und schreibe 39387 Fotos von 1888 Vogelarten angenommen wurden.

Januar 30, 2010 · Totontli · No Comments
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Birding Babylon

Premiere in diesem Blog: Eine parallele Doppelveröffentlichung im Hauptblog und im ornithologischen Unterblog “Totontlis, weil es sich um einen themenübergreifenden Eintrag handelt.

Es geht um das kleine Büchlein “Birding Babylon” des US-Soldaten Jonathan Trouern-Trend, Untertitel: “A Soldier´s Journal from Iraq”. Jonathan Trouern-Trend ist seit Kindesbeinen an begeisterter Vogelbeobachter (birder) und war in den Jahren 2004/2005 für zwölf Monate im Irak stationiert. Seine Freizeit nutzte er für ornithologische Ausflüge in die Vogelwelt des Irak, die er in seinem eigens dafür eingerichteten Webblog “Birding Babylon” verarbeitet hat. Durch den Erfolg seines Blogs wurde der Soldat Trouern-Trend schließlich dazu ermutigt, aus seinen Erfahrungen ein kleines Buch zu machen, das 2006 in den USA und schließlich 2009 in Deutschland erschienen ist.

Für das Büchlein wurden die besten Blogeinträge von 2004/2005 noch einmal editiert und mit kleinen schwarz-weißen Vögelbildchen versehen. Der Autor beschreibt in seinem Tagebuch die beobachteten Vögel und deren Verhalten, was für Vögelfans sicher interessant ist, sich aber stellenweise etwas langweilig liest. Hier hätte es vielleicht gut getan, nicht nur über die ornithologischen Exkusionen zu berichten, sondern auch über den Kontakt mit den einheimischen irakischen Naturliebhabern. Denn genau das wird im Vorwort angedeutet, bleibt aber dann im Buch selbst aus; lediglich an zwei oder drei Stellen bemerkt der Autor so etwas wie: “..deshalb nennen die Iraker diesen Vogel auch …”. Es kann natürlich auch sein, dass Trouern-Trend nicht über Kontakte mit der irakischen Bevölkerung berichten durfte oder wollte. Am Ende des Buches befindet sich noch ein Verzeichnis der von Trouern-Trend beobachteten Vögel mit kurzer Beschreibung der von ihm besuchten irakischen Beobachtungsgebiete. Es ist auf jeden Fall schön zu lesen, dass in all dem Kriegswahnsinn wenigstens die Vögel normal weitermachen und sich einen Dreck um die Dummheit der Menschen scheren und es ist auch auch beruhigend, dass es Soldaten gibt, die sich mit dem besetzten Land und seiner Natur auseinandersetzen. In seinem Vorwort schreibt der Autor: “I hope to return to Iraq one day armed only with binoculars and camera. […] No matter how long it takes to get to that future. I know the birds will be waiting.”

Den letzten Blogeinträgen nach zu urteilen, verweilt der Autor seit Oktober 2009 wieder im Irak.

Das Buch ist in Deuschland sowohl in der englischen Originalfassung als auch auf deutsch erhältlich; jeweiliger Preis: knapp 8 Euro. Entdeckt im Heft 01/2010 des Vögel Magazins.

Januar 17, 2010 · Totontli · No Comments
Posted in: Beobachtungsgebiete, NON-BIRD, Vögel im Internet, Vogelbücher & Vogelmedien

Vogelstimmenquiz – Vogelstimmentrainer

Ich bin gerade dabei meine Kenntnisse der heimischen Vogelstimmen etwas auszubauen. Gerade im Sommer wenn die Laubbäume voller Blätter hängen, hört man die Vögel vor allem nur. Zum Hören der Vogelstimmen benutze ich die beiden CD-Sammlungen “Was fliegt und singt denn da?” und “Alle Vögel sind schon da”. Das ist ganz nett zum anhören, jedoch hat man damit keine gute Lernkontrolle. Deshalb suchte ich im Netz ein wenig nach Vogelstimmentrainer-Software, aber nichts sprach mich so richtig an. Schließlich kam mir eine einfache Idee: Einfach die zu trainierenden Vogelstimmen-Soundfiles in einen Ordner kopieren und diese Files in Zufallsreihenfolge abspielen (diese Funktion hat ja eigentlich jeder Mediaplayer). So kann man den Lerninhalt absolut flexibel anpassen und hat gleichzeitig die höchste Schwierigkeitsstufe: Man hört eine Vogelstimme und muss sagen welchen Vogel man hört. Also kein Multiple Choice oder ähnliches.

Apropos Multiple Choice: Beim Googlen nach Vogelstimmenquiz bzw. Vogelstimmentrainer stolperte ich über das ein oder andere Online-Vogelstimmenquiz; die will ich hier mal zusammenfassen:

1) Stern: Sicher das idiotischste von allen, denn hier bietet einem das Quiz Vogelarten zur Auswahl an, die es gar nicht gibt: z.B. die Gelbmeise. Sicher was für total Unkundige.

2) Bayrischer Rundfunk: Ganz nett gemachter Flash mit schlechtem Sound. Man muss aus zehn Vogelarten auswählen. Einmal anhören muss genügen, keine Wiederholmöglichkeit.

3) ZDF: Sechs Fragen. Immer dieselben.

4) Brigitte: Zwölf Fragen. Gar nicht mal so unanspruchsvoll. Auflösung gibt´s erst am Ende.

5) Süddeutsche Zeitung: Zwölf Fragen, relativ anspruchsvoll. Gute Soundqualität. Viel Klickerei.

6) Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU): Der Mercedes des Online-Vogelquiz. Vorgestellt werden die 40 häufigsten Gartenvögel. Die Zusammenstellung der Arten erfolgt dabei nach dem Zufallsprinzip. Wird eine Stimme nicht erkannt, kann man die wichtigsten Fakten zu der Art in einem Steckbrief nachlesen und sich die Vogelstimme in Ruhe anhören ohne das Spiel unterbrechen zu müssen. Super!

Juli 7, 2009 · Totontli · 2 Comments
Posted in: Vögel im Internet, Vogelbücher & Vogelmedien, Vogelstimmen