Wasseramsel bei der Nahrungssuche
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11. Feb 2011
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Totontli ·
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Gänsesäger putzt sich
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7. Feb 2011
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Totontli ·
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Rothalsgänse am Flaucher in München
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Eines meiner alltäglichen Standardbeobachtungsgebiete ist die Isar in München, speziell der Abschnitt zwischen Brüdermühlbrücke und der Tierparkstraßenbrücke. Sehr bekannt ist diese Gegend als Flaucher. Trotz der zentralen Lage gibt das Gebiet ornithologisch einiges her; so konnte ich dort sogar u.a. Eisvogel und Bergpieper sehen.
Jedes mal wenn ich zum Flaucher gehe, erfreut mich der Anblick zweier Rothalsgänse (Branta ruficollis), die sich inmitten vieler Höckerschwäne, Stockenten und Graugänse aufhalten. Lange vermutete ich, dass die beiden Rothalsgänse wohl aus dem sehr nahen Tierpark Hellabrunn geflohen sind, denn sie waren auch beringt. Nach mehreren Ableseanstrengungen der Ringe mit dem Teleobjektiv der Kamera konnte ich schließlich eine Anfrage bei Proring
(Verein der Freunde und Förderer der wissenschaftlichen Vogelberingung e.V.) stellen. Frau Dr. Susanne Homma antwortete mir, dass die beiden Rothalsgänse von einem nicht näher zu bestimmenden Geflügelzüchter stammen. Dabei ließ sich noch am Ring einer Gans ablesen, dass sie im Jahr 2007 geschlüpft ist. Also sind die beiden Rothalsgänse wohl von dort entflogen und haben jetzt am Flaucher ihre neue Heimat gefunden. Der einen der beiden Gänse fehlen übrigens einige Federn an der Stirn.
Sonst zählen freilebende Rothalsgänse in Deutschland zu den sehr besonderen Beobachtungen, da sie in der arktischen Tundra Russlands brüten und zur Überwinterung in Richtung Schwarzes Meer fliegen. Deshalb tauchen Rothalsgänse nur sehr selten in Deutschland auf, und wenn dann in Norddeutschland als Einzelvögel in Trupps anderer Gänsearten (meist sind das Ringelgänse). Das Vogelbestimmungsbuch “Svensson” schreibt, dass regelmäßig auch Gefangenschaftsflüchtlinge gesehen werden, „da diese hübsche Gans oft als Ziergeflügel gehalten wird“. Quod erat demonstrandum.
4. Feb 2011
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Totontli ·
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Buntspecht spielt im Schnee
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Heute gab es noch einmal schöne und noch längere Beobachtungen des Buntspechtweibchens, das sich munter am vereisten Schnee auf meinem Balkon zu schaffen macht. Die Intensität des Schnabeleinsatzes hat in den letzten Tagen deutlich zugenommen.
29. Jan 2011
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Totontli ·
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Buntspecht räumt Schnee
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Immer wieder hat es mich amüsiert, wie ein Buntspechtweibchen auf der beschneiten Brüstung meines Balkons landet und sich dann erst einmal per Schnabelpflug einen Weg bahnt. Heute ist es mir endlich gelungen, das Schauspiel filmisch festzuhalten. Nach der Räumaktion geht’s natürlich zum Futterhaus, Fettkuchen mampfen.
27. Jan 2011
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Totontli ·
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Zaunkönig auf Nahrungssuche
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Aufgenommen am 23.01.2011 im Ostpark von München.
23. Jan 2011
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Totontli ·
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Reiherentensynchrontauchen
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Aufgenommen am 08.01.2011 im Nymphenburger Schlosspark.
9. Jan 2011
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Totontli ·
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Prachttaucher am Starnberger See
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Heute am Dreikönigstag 2011 habe ich noch einmal den südlichen Starnberger See zur Vogelbeobachtung besucht. Ich hatte das Gebiet bereits 2010 an einem brütend heißen Sommertag aufgesucht. Damals war das jedoch wenig erträglich, da viele Badegäste die Vogelbeobachtung annähernd unmöglich machten. Wie auf der Webseite und im Buch von Christoph Moning nachzulesen ist, geht man sowieso besser im Winter in das Gebiet, da dann auch die interessanteren Arten zu sehen sind, zum Beispiel die Seetaucher. Auf der hier angegebenen Karte habe ich die Punkte 6, 7, 8, 9 abgefahren und sehr schöne Beobachtungen machen können. Die besten gelangen mir von Seeseiten, wo drei Prachttaucher unterwegs waren und eine Rohrdommel über mich hinwegflog. Sonst habe ich noch folgende Wasservögel gesehen: Zwergtaucher, Haubentaucher, Kormorane, einen Höckerschwan, einige Stockenten, hunderte Reiherenten, einige Tafelenten, recht viele Schellenten, sieben Gänsesäger, Blässhühner und Lach- und Sturmmöwen.
Auch habe ich weiter mit der Digiskopie gespielt, wobei ich das erste mal einen Film gedreht habe. Noch etwas wackelig, aber ich gelobe Besserung. Leider war auch die Distanz sehr groß, so dass trotz 50-facher Vergrößerung die Prachttaucher nur sehr klein im Bild erscheinen.
6. Jan 2011
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Vogelbeobachtung am Rande Münchens: Der Landschaftspark Hachinger Tal
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Im Süden von München in der Gemeinde Unterhaching befindet sich ein sehr reizvolles Vogelbeobachtungsgebiet. Es ist Teil des Landschaftsparks Hachinger Tal (google maps). Der Landschaftspark Hachinger Tal umfasst rund 126 Hektar und befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflughafens. Demzufolge befindet sich dort eine nicht mehr benutzte Start- und Landebahn. Der Landschaftspark unterteilt sich grob in drei Zonen: Der Teil westlich der Autobahn A8 ist ein Sport- und Erlebnisbereich. Der Teil der Landebahn und nördlich von ihr wird auch hauptsächlich für Sport (z.B. Inline-Skaten) und Freizeit (Drachen steigen lassen, Modellflieger etc.) genutzt. Ornithologisch interessant ist der Teil östlich der A8 und südlich der Landebahn. Hier wurde ein Schutzgebiet speziell für Bodenbrüter eingerichtet. Vor allem soll dort die Feldlerche Brutraum bekommen.
Ich habe den Park heute besucht und war begeistert von der Artenvielfalt. Da der Park durch seine offene Wiesen- und Buschlandschaft kaum Schatten spenden kann, war das an einem heißen Sommertag wie heute eine schweißtreibende Angelegenheit. Aber es hat sich gelohnt. Innerhalb weniger Stunden sah ich: Feldsperling, Saatkrähe, Rabenkrähe, Turmfalke, Goldammer, Feldlerche, Bachstelze, Elster, Stieglitz und Ringeltaube. Ganz besonders hat mich meine erste Begegnung mit dem Neuntöter gefreut, von dem ich sowohl Weibchen als auch Männchen sehen konnte. Es ist faszinierend, diesem Vogel bei der Insektenjagd zuzusehen. Der Neuntöter scheint mir ein relativ leicht zu beobachtender und zu fotografierender Vogel zu sein, da er einige Zeit auf erhöhter Position auf Warte sitzt. Mir ist erfreulicherweise ein Foto eines Neuntöters nach dem Jagderfolg gelungen.
Die hier aufgeführten Arten sind jedoch nur ein kleiner Ausschnitt von dem, was der Landschaftspark Hachinger Tal ornithologisch zu bieten hat. Auf der Seite von Markus Dähne bekommt man einen Eindruck davon, was es dort noch an Vögeln zu sehen gibt.
22. Jul 2010
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Totontli ·
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Buntspechtfütterung
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Angeregt durch das sehr erfolgreiche Buch “Vögel füttern – aber richtig” von Gabriele Mohr und Peter Berthold, ehemaliger Direktor der Vogelwarte Radolfzell (Max-Planck-Institut für Ornithologie), hatte ich mich dazu entschlossen, dieses Jahr auch eine Ganzjahresfütterung zu testen. Ich will hier nicht in die teils kontrovers geführte Diskussion über Vor- und Nachteile der Ganzjahresfütterung einsteigen sondern lediglich aus Sicht des Vogelliebhabers berichten. Ich startete die Fütterung im Januar mit Ausrüstung des LBV-Shops (Futtersäulen, Qualitätsfutter, Energieblöcke, Fettkuchen). Mittlerweile konnte ich acht Arten an meiner Futterstelle (4.Stock, Südbalkon, München-Giesing) beobachten. Regelmäßige Gäste sind Grünfink, Kohlmeise, Blaumeise, Amsel, Türkentaube und Buntspecht. Dazu gab es eine einmalige Beobachtungen eines Eichelhähers und kurze Neugierbesuche ohne Nahrungsaufnahme einer Rabenkrähe. Bemerkenswert war auch der mehrmalige Besuch eines Eichhörnchens, das wie ein Gecko die Hauswand hinauf- und hinunterlief.
Eine Besonderheit, die die Fütterung im Frühjahr und Sommer ermöglicht, ist die Beobachtung der Jungvögel, die alsbald nach dem Verlassen der Nester von den Eltern an die Futterstelle gebracht werden. Dies konnte ich vor allem bei den Kohlmeisen beobachten, die etwa eine Woche die Jungvögel noch in der Nähe der Futterstelle füttern, bevor die Jungen schließlich erlernen, wie man sich selbst das Futter holt. Ein Höhepunkt der vergangenen Woche war der Besuch einer Buntspechtmutter mit ihrem Nachwuchsbuntspecht. Die Buntspechte fahren absolut auf Energiekuchen ab, mit denen sie auch die Jungspechte füttern. Heute sind mir einige Fotos dieses Geschehens gelungen. Man beachte die für junge Buntspechte charakteristische rote Kappe! Viel Spaß mit den Fotos:
20. Jun 2010
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Totontli ·
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