Zigarettenkippen in Vogelnestern

Eine Studie der UNAM aus Mexiko-Stadt zeigt, dass die dortigen Hausgimpel und Haussperlinge vermehrt Zigarettenstummel in ihre Nester einbauen. Damit schlagen sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen sind die zellulosebasierten Zigarettenfilter ein gut isolierendes Polstermaterial. Zum anderen – und das ist der Clou an dieser Studie – wirkt das in der Kippe befindliche Nikotin als Abwehrmittel gegen Insekten und Parasiten. Dies ist nicht verwunderlich, denn durch das Nikotin schützt sich auch die Tabakpflanze gegen Schädlinge. Auf DradioWissen kann man hierzu eine fünfminütige Sendung anhören.

Januar 31, 2013 · Totontli · No Comments
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Braunhals-Säbelschnäbler bei der Nahrungssuche

Eben bin ich beim Rechnerausmisten auf dieses Video hier gestossen, das von der letzten Reise nach Mexiko stammt. Vom Ufer des Lago Huetzalin (Parque Ecológico de Xochimilco) aus konnte ich Anfang März 2012 einen Braunhals-Säbelschnäbler (Recurvirostra americana) bei der Nahrungssuche beobachten. So zog er minutenlang seinen Schnabel säbelnd durch’s Wasser:

Der im Video gezeigte Vogel trägt noch das weiße Winterkleid, ohne den braunen Hals. Sommer- neben Winterkleid kann man auf diesem Foto hier sehen, das am selben Tag entstand.

Oktober 31, 2012 · Totontli · No Comments
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Grünreiher beim Angeln

Wieder einmal bin auf einen sehenswertes Filmchen bei Youtube hingewiesen worden. Dieses hier zeigt einen amerikanischen Grünreiher (Butorides virescens), der sich mit einem Stück Brot Fische angelt. Beeindruckend! Dieses Verhalten scheint jedoch bei dieser Art nicht so außergewöhnlich zu sein, denn selbst die Wikipedia schreibt: „Sie lassen manchmal Köder auf der Wasseroberfläche fallen, um Fische anzulocken.“

Danke für den Link, Andrea!

August 27, 2012 · Totontli · One Comment
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Foto des Tages VIII: Dreifarbenreiher im Parque Ecológico de Xochimilco (Mexiko-Stadt)

Weil’s so schön ist, gibt’s wieder mal einen größeren Wasservogel aus Mexiko: Diesem Dreifarbenreiher (Egretta tricolor) konnte ich im Lago Huetzalin des wunderbaren Parque Ecológico de Xochimilco bei der Jagd zusehen. Langsam stelzte der Reiher durch das Wasser, um immer wieder blitzartig mit dem Schnabel ins Wassser zu stoßen und so kleine Fischchen zu erbeuten. Der Dreifarbenreiher ist ein relativ kleiner Reiher (Körperlänge um 60 cm), der nur auf dem amerikanischen Kontinent vorkommt, dort jedoch von den südlichen US-Staaten am Golf von Mexiko bis nach Brasilien und Peru.

Dreifarbenreiher_05_03_2012

Tricolored Heron / Dreifarbenreiher / Garceta Tricolor / Aigrette tricolore · Egretta tricolor

05. März 2012 · Parque Ecológico de Xochimilco / Ciudad de México / Distrito Federal / México

Nikon D90 + Nikkor 70-300 mm · 300 mm · F/7,1 · 1/1000 sec · ISO 320

Mai 21, 2012 · Totontli · No Comments
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Foto des Tages III: Braunpelikan in der Bahía Chahué (Mexiko)

Und noch ein Foto aus der Gegend von Huatulco, Mexiko, genauer gesagt von der Bahía Chahué: ein Braunpelikan (Pelecanus occidentalis). Der Braunpelikan ist der kleinere der beiden in Nordamerika vorkommenden Pelikane (der andere ist der Nashornpelikan (Pelecanus erythrorhynchos)). Den Braunpelikan kann man oft in größeren Gruppen antreffen, die dann auch zusammen jagen. Dabei ist der Braunpelikan der einzige Pelikan weltweit, der seine Beute tauchend erbeutet. Dazu taucht er aus einer Höhe von etwa 10 Metern mit angelegten Flügeln ins Wasser. Besonders beeindruckend finde ich, wie knapp über der Wasseroberfläche der Braunpelikan zu fliegen vermag, ohne dass er von Wellen ins Wasser gerissen wird. In Mexiko sieht man den Braunpelikan sowohl an der Pazifikküste als auch an den karibischen Küsten. Obwohl es heisst, der Braupelikan sei recht unauffällig gefärbt, finde ich ihn doch relativ farbenfroh, zumindest am Kopf:

Braunpelikan_24_02_2012_klein


Brown Pelican / Braunpelikan / Pelícano pardo o Pelícano alcatraz / Pélican brun · Pelecanus occidentalis

24. Februar 2012 · Huatulco / Oaxaca / México

Nikon D90 + Nikkor 70-300 mm · 170 mm · F/8 · 1/4000 sec · ISO 640

April 23, 2012 · Totontli · No Comments
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Foto des Tages II: Fischadler an der mexikanischen Pazifikküste bei Huatulco

Der Fischadler (Pandion haliaetus) ist ein Weltbürger. Er ist auf allen Kontinenten zu finden außer auf der Antarktis natürlich. In Deutschland konnte ich schon einen Fischadler am Ismaninger Speichersee beobachten und in Mexiko sah ich diesen schön schwarz-weiß gefärbten Vogel sowohl an der Karibikküste Mexikos als auch zuletzt an der mexikanischen Pazifikküste. Das folgende Foto stammt aus der Nähe von Huatulco, wo ich einen Fischadler bei der Jagd im Ozean beobachten konnte. Sein Sturzflug mit vorausgestreckten Fängen ins Wasser ist ein sehr eindrucksvolles Schauspiel. Prompt nach der Jagd wurde der Adler von Prachtfregattvögeln attackiert, die ihm die Beute abnehmen wollten, aber nach kurzer Zeit aufgaben.

Fischadler_29_02_2012


Osprey / Fischadler / Aguila Pescadora / Balbuzard pêcheur · Pandion haliaetus

29. Februar 2012 · Huatulco / Oaxaca / México

Nikon D90 + Nikkor 70-300 mm · 300 mm · F/6,3 · 1/1600 sec · ISO 400

April 22, 2012 · Totontli · No Comments
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Vogelbeobachtung in Mexiko-Stadt: Lago Huetzalin / Cuemanco / Xochimilco – – – Observación de Aves en la Ciudad de México: Lago Huetzalin / Cuemanco / Xochimilco

Das sollte man nicht unbedingt erwarten: Man kann in der größten Stadt Amerikas wunderbar und in aller Ruhe Vögel beobachten (pajarear). Und zwar nicht nur kleine Singvögel sondern besonders große Wasservögelarten. Im Süden von Mexiko-Stadt liegt der Huetzalinsee (Lago Huetzalin) im Öko-Park von Xochimilco (Parque Ecológico de Xochimilco). Der Ort Xochimilco ist bei Ausflüglern sehr beliebt, da man sich auf pittoresken, bunt angemalten und reich geschmückten Booten durch das dortige Kanal- und Seesystem fahren lassen kann. Die meisten Besucher nutzen den Ausflug nach Xochimilco für ein Picknick mit ausgiebigem Umtrunk auf dem Boot. Dank Insiderhinweisen bin ich nicht zum Hauptanlegepunkt Xochimilcos gefahren sondern zum ruhigeren Landesteg Cuemanco (Embarcadero Cuemanco), welcher direkt an der olympischen Ruderstrecke (Pista Olimpica) liegt. Es empfiehlt sich für den Vogelbeobachter, früh vor Ort zu sein, da ab Mittag die Besucherzahl stark ansteigt.

Zu den Arten: Vor allem zu beobachten sind verschiedene Reiherarten. Die Reiher in Cuemanco sind nicht sehr scheu, so dass man mit dem Boot recht nah an sie heranfahren und gute Fotos schiessen kann. Ein besonders Aussehen weist der gedrungene Nachtreiher auf, der in spanisch den lustigen Namen „perro de agua“ (Wasserhund) trägt. Bemerkenswert am Nachtreiher sind seine antennenartigen Nackenfedern. Mit am beeindruckendsten ist der enorm große Silberreiher, der bis zu einem Meter groß wird und eine Flügelspannweite von bis 170 Zentimeter aufweist. Auch den wesentlich kleineren aber ähnlich aussehenden Kuhreiher kann man an den Kanälen rund um den Huetzalinsee beobachten. Höhepunkt des Ausflugs war eine Vierergruppe von Nashornpelikanen, die mit einer Flügelspannweite von fast bis 3 Metern zu den größten Wasservögeln überhaupt zählen. Bemerkenswert ist das soziale Verhalten der Pelikane; so konnte ich den Vier beim Fischen in der Gruppe zusehen. Die Köpfe der Vögel tauchen dabei meistens zeitgleich unter. Laut einheimischem Führer kommen die Nashornpelikane erst seit vier Jahren zur Überwinterung in das Gebiet um den Huetzalinsee.

Außer den bereits erwähnten Vögeln waren mehrere Wüstenbussarde am Himmel kreisend unterwegs. Weitere beobachtete Wasservögel: Das unseren europäischen Bläßhühnern sehr ähnliche amerikanische Bläßhuhn, die Teichralle und der Keilschwanz-Regenpfeifer. Singvögel: Der faszinierend intensiv rot gefärbte Rubintyrann; der Rotschulterstärling; die stets rege im Wasser plantschende Singammer; und verschiedene Warbler-Arten, die ich nicht näher bestimmen konnte.

Auf den an die Kanäle angrenzenden Inseln werden vorwiegend Rinder gehalten (zur Freude der Kuhreiher) und teilweise Gemüse und Blumen angebaut (xochitl = Blume in nahuatl; Xochimilco = Blumenfeld).

Zum ornithologischen Ausflug rund um den Huetzalinsee sei noch das exzellente und handliche Buch „Aves Comunes de la Ciudad de México“ empfohlen, das die wichtigsten Vogelarten von Mexiko-Stadt aufführt und beschreibt in welchem der 18 Vogelbeobachtungsgebiete der Stadt sie anzutreffen sind. Dabei ist es besonders vorteilhaft, dass das Buch zweisprachig in spanisch und englisch verfasst ist, so dass man gleich die Namen der Vögel in zwei Sprachen lernt. Sogar die Namen der Vögel in nahuatl sind mit angegeben.

Wir hatten in Cuemanco zu viert ein Boot mit Steuermann für 2 Stunden 40 Minuten gemietet. Kostenpunkt: 540 Pesos (ca. 27 Euro, Stand Dez. 2009).

Español:

Esto no era de esperarse: en la ciudad más grande de América se pueden observar tranquilamente a las aves. Y no sólo pequeños pajaritos, sino especies acuáticas muy grandes. En el sur de la Ciudad de México se encuentra el lago Huetzalin en el parque ecológico de Xochimilco. Xochimilco es muy popular entre los excursionistas porque se puede navegar en barcos pintadas con colores muy vivos en los canales y los lagos. La mayoría de los visitantes van a Xochimilco con el objeto de hacer picnics con bebida abundante a bordo del barco. Gracias a informaciones privilegiadas no terminé yendo al embarcadero principal de Xochimilco, sino al más tranquilo embarcadero Cuemanco que esta localizado directamente al lado de la pista olímpica. Recomiendo a los observadores de aves llegar allí temprano porque el numero de visitantes aumenta rápidamente después de las doce.

Sobre las especies: principalmente se pueden observar varias especies de garzas. Las garzas en Cuemanco no son muy tímidas, de forma que se puede navegar con el barco muy cerca de ellas y tomar fotografías muy bien. El martinete común o garza nocturna, con su postura encorvada, tiene un aspecto particular. En México él tiene también un nombre chistoso: „perro de agua“. Sus plumas del cuello son dignas de atención y semejan antenas. Una garza de las más impresionantes es la enorme garceta grande que tiene un tamaño de un metro y una longitud de hasta 170 centímetros con las alas extendidas. Al rededor del lago Huetzalin se pueden observar también las más pequeñas garcillas bueyeras. El punto culminante de nuestro viaje fue un grupo de cuatro pelícanos blancos americanos; con una longitud de casi 3 metros con las alas extendidas. Ellos se encuentran entre las aves acuáticas más grandes. Cabe destacar el comportamiento social de los pelícanos, pues pudimos observar a cuatro de ellos pescando juntos. Las cabezas de las cuatro aves se sumergían casi al mismo tiempo. Según el guia local, los pelícanos vienen al lago Huetzalin sólo desde hace cuatro años para invernear.

Además de las especies ya mencionadas, pudimos observar también varios busardos de Harris dando vueltas en el cielo. Otras aves acuáticas observadas: muy similar a la focha común de europa, la gallareta o focha americana. También la gallineta común y el chorlitejo colirrojo. Pájaros cantores: el fascinante churrinche de color rojo intenso, el turpial sargento, el gorrión melódico que se baña constantemente, y varias especies de curruca que no pude identificar.

De forma adyacente a los canales en las islas se hace ganadería (para el deleite de las garcillas bueyeras) y en parte se cultivan verduras y flores (en náhuatl: xochitl = flor; Xochimilco = campo de flores).

Para el viaje ornitológico en todo el lago Huetzalin sigue siendo muy útil el excelente libro „Aves Comunes de la Ciudad de México“. Este libro práctico da información de las especies de aves más importantes de la ciudad de México y el libro describe también las 18 zonas de observación de aves en la ciudad. Es particularmente ventajoso que el libro está escrito en dos idiomas, español e inglés, para que uno pueda aprender los nombres de las aves en los dos idiomas. Incluso se especifican los nombres de las aves en náhuatl.

En esta excursión tomamos parte cuatro personas y alquilamos en Cuemanco un barco y remero por 2 horas y 40 minutos. El precio fue de 540 pesos (unos 27 euros, en diciembre de 2009).

Januar 1, 2010 · Totontli · No Comments
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Rose-Breasted Grosbeak – Rosenbrustkernknacker

Den Rosenbrustkernknacker konnte ich im Point Pelee Nationalpark in Kanada beobachten. Er gehört zur Familie der Kardinäle, die sich in ihrer Verbreitung auf den amerikanischen Kontinent beschränkt. Von der Gestalt ist der Rosenbrustkernknacker am ehesten mit dem europäischen Kernbeißer zu vergleichen; beide Arten verfügen über einen kräftigen Schnabel, der als Samenknackwerkzeug dient. Die Herkunft des Namens des Rosenbrustkernknackers ist augenfällig: das Männchen hat eine rote bzw. tiefrosa Brustfärbung. Das Weibchen ist wesentlich unscheinbarer. Der Gesang des Rosenbrustkernknackers ist ein vergnügtes Zwitschern, das auf allaboutbirds.org witzigerweise so beschrieben wird: „…like a robin that has taken singing lessons.“ („…wie eine Wanderdrossel, die Gesangsstunden genommen hat.“). Die Leute vom Cornell Lab of Ornithology haben nicht ganz unrecht. Das Gezwitscher der Wanderdrossel (American Robin) klingt sehr, sehr ähnlich, aber langsamer, merklich unrunder und …nun ja… anfängerhafter (man klicke auf Daytime song).

Youtube zufolge zu urteilen, ist der Rosenbrustkernknacker ein häufiger Gast am Futterhäuschen. Dazu ein kleines Flimchen (Ein Rosenbrustkernknackermännchen kommt nach ein paar Sekunden von rechts ins Bild geflogen gehüpft. Den anderen Vogel kenne ich leider nicht. Vielleicht handelt es sich um einen Rosenbrustkernknackerjungvogel?):

Manche halten Rosenbrustkernknacker scheinbar sogar privat.

Das Foto wurde von Masato Nanjo aufgenommen (auf das Foto klicken zum Vergrößern).

Juni 20, 2009 · Totontli · No Comments
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Goldwaldsänger – Yellow Warbler

Der Goldwaldsänger ist ein intensiv gelb gefärbter in Nord- und Mittelamerika weit verbreiteter Singvogel der Familie der Waldsänger. Die Arten in der Waldsängerfamilie kommen ausschließlich in der Neuen Welt vor. Bei den Birdern in Point Pelee (ich berichtete) in Ontario, Kanada ist das „Sammeln“ von Warblern (Waldsängern) ein besonderer Sport. Wer mehr Arten von Warblern sieht, der hat die Birder-Nase vorn. Schließlich gilt Point Pelee als Warbler Capital of North America. So wurden in Point Pelee während der Frühjahrsmigration 1979 sage und schreibe 39 Waldsängerarten gesehen. Beim Besuch von Point Pelee „sammelt“ man den Goldwaldsänger dabei relativ schnell, was sicher auch an der auffälligen gelben Färbung und nicht nur an der Häufigkeit liegt. Dies war zumindest mein Eindruck, denn warblermäßig habe ich davon in Point Pelee am meisten gesehen. Aber einmal entdeckt, ist der Goldwaldsänger dann nicht so leicht mit dem Fernglas zu beobachten, da er sehr agil ist, ständig herumhüpft und kurze Flüge unternimmt. Oft hält er sich dabei noch in engem Buschwerk auf, was die Beobachtung zusätzlich erschwert.

Beim Goldwaldsängermännchen ist das goldgelbe Federkleid an der Brust mit kastanienbraunen Streifen durchzogen, dies ist beim Weibchen nicht der Fall bzw. sind die Streifen viel weniger intensiv. Der Gesang des Goldwaldsängers ist ein dünnes Zirpen und Tschilpen, was auf All About Birds als „sweet-sweet-sweet-I’m-so-sweet“ beschrieben wird.

Für ein schönes Video eines Goldwaldsängermännchens bitte hier klicken (im Hintergrund hört man dabei übrigens Rotschulterstärlinge schrillen). Das Video verdeutlicht auch ganz gut, dass Goldwaldsänger ständig in Bewegung sind.

Und wenn das Gold des Goldwaldsängers mal ein bisschen stumpf geworden sein sollte, nimmt er einfach ein Bad.

Das Foto wurde von Masato Nanjo aufgenommen (auf das Foto klicken zum Vergrößern).

April 6, 2009 · Totontli · No Comments
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Rotschulterstärling – Red-Winged Blackbird

Red Winged BlackbirdEiner der sehr häufig in Nord- und Zentralamerika anzutreffenden Singvögel ist der Rotschulterstärling (engl. Red-Winged Blackbird). Das Männchen ist auf den beiden Fotos zu sehen, das Weibchen ist kleiner und unscheinbarer. Das herausstechende Merkmal des Männchens sind ohne Zweifel die Randdecken, die rot und von kleinen gelben oder weißen Streifen eingefasst sind. Red-winged Blackbird 2Am besten an dieser Spezies gefällt mir das schrille Trillern der Männchen, die dabei ihre roten Federn herauskehren. Am häufigsten findet man den Rotschulterstärling in fluss- oder seenahen Sumpfgebieten. Die Körpergröße beträgt zwischen 18 bis 24 Zentimeter bei einer Flügelspannweite von 30 bis 37 Zentimetern. Seine Hauptnahrungsmittel: Samen und Insekten. Apropos „Blackbird“: Trotz Namensähnlichkeit im englischen zur europäischen Amsel oder Schwarzdrossel (engl. common blackbird) gehört der Rotschulterstärling zur Familie der Stärlinge, während die Amsel zur Familie der echten Drosseln gehört. Man kann den Rotschulterstärling sehr schön zum Beispiel im Sommer am Ontariosee beobachten. Die einst in dieser Gegend ansässigen Ureinwohner sprachen unter anderem die Algonkinsprache Ojibwe. In dieser Sprache heißt der Rotschulterstärling: memiskondinimaanganeshiinh. Das heißt soviel wie: „Vogel mit einer sehr roten, verdammt kleinen Schulterklinge.“

Hier noch ein Video eines Rotschulterstärlings:

Die Fotos wurden von Masato Nanjo aufgenommen (auf die Fotos klicken zum vergrößern).

März 23, 2009 · Totontli · 2 Comments
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