Igel statt Eagle

Igelburg

Statt Vogelitos einmal Säugetiercontent: Da sich der Herbst mit großen Schritten nähert, wurde es Zeit, eine Igelburg im Garten aufzustellen. Man kann zwar auch fertige Igelhäuser kaufen, aber das ist ja nur halb so lustig und mit ca. 50 Euro auch nicht gerade geschenkt. Ich habe mich grob von dieser Anleitung und diesem Video inspirieren lassen und das entsprechende Material im Baumarkt besorgt. Das sind 24 Tonziegel zu je 50 Cent und eine 50x50cm Wegeplatte für 3,50 Euro; macht zusammen 15,50 und ist damit viel billiger als die Bestellvariante. Leider habe ich noch keine 60×60 Wegeplatte gefunden damit das Dach komplett mit der Außenmauer abschließt, aber vielleicht behelfe ich mir mit einer entsprechenden 60×60 cm Holzplatte und lege dann zum beschweren die 50x50cm Wegeplatte darauf. Das Igelhaus wird demnächst noch mit Stroh befüllt und dann noch nach und nach mit Laub und anfallendem Gartenverschnitt bedeckt. Dann bleibt nur noch zu hoffen, dass jemand an der neuen Immobilie Gefallen findet.

September 13, 2013 · Totontli · 6 Comments
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Packstation öffnen trotz nicht funktionierendem PIN-Pad

Nachdem meine Hilfestellung zu den zu leisen MP3-Spielern am positivsten in diesem Blog kommentiert wurde, möchte ich hier noch eine kleine Alltagshilfe einstellen.

Ich bin seit etlichen Jahren Nutzer der DHL-Packstationen. Normalerweise hole ich meine Sendungen folgendermaßen ab: Packstationskundenkarte einschieben, diese wieder entnehmen, PIN eingeben, Sendung(en) entnehmen, fertig. Jedoch kommt es von Zeit zu Zeit immer mal wieder vor, dass das externe, metallene PIN-Pad der Packstation nicht funktioniert. Dies war auch vorgestern und gestern an „meiner“ Packstation der Fall, so dass ich vorgestern aufgab, jedoch gestern durch rumprobieren folgenden Workaround fand, bei dem man das spinnende PIN-Pad gar nicht nutzen muss, sondern alles über den (hoffentlich noch funktionierenden) Touchscreen bewerkstelligen kann.

Anstatt seine Kundenkarte reinzuschieben, drückt man nämlich einfach auf dem Startbildschirm „Login für registrierte Kunden“. So erscheint ein Nummernpad auf dem Touchscreen, in das man dann zunächst seine Kundennummer (Nummer steht auf der Kundenkarte) und dann seine PIN eingibt. So einfach ist das und das blöde externe PIN-Pad kann weiter spinnen.

Februar 2, 2012 · Totontli · One Comment
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Lautstärkebegrenzung bei MP3-Spielern

Wieder was gelernt nach kurzer Frustphase. Gestern erhielt ich meinen neuen MP3-Spieler. Ich habe einen kleinen, handlichen Spieler gewählt mit dem ich auch Sport machen kann; so fiel die Wahl auf einen Sandisk Sansa Clip+ 8 GB. Ausgepackt, gleich Podcasts draufgeladen und heute morgen auf dem Arbeitsweg getestet. Dann kam der Frust: Selbst bei voll aufgedrehter Lautstärke ist das Ding viel zu leise, so dass man glaubt, einen Hörtest zu machen. In der Münchner S-Bahn – die sehr geräuscharm fährt – konnte ich unter Anstrengung der Podcast-Sendung folgen. Neben einer befahrenen Straße jedoch war nicht mehr an zuhören zu denken.

Also Google angeworfen und schon wird man fündig: Es liegt an der Ländereinstellung. Stellt man das Gerät auf Region „Europa“ dann bekommt man leises Gesäusel. Zur Auswahl stehen noch die Regionen „Rest der Welt“ und „Nord America“ (sic). Hintergrund ist wohl eine von der EU geplante (oder bereits in Kraft getretene?) Lautstärkebegrenzung für MP3-Spieler und Handys in Europa. Viel was ich zu dem Thema finden konnte, stammt von Ende 2009, wo die Absicht der EU solch eine Lautstärkebegrenzung einzuführen, gemeldet wurde. Ein aktueller Artikel von der Irish Times schreibt, dass MP3-Spieler mit einem Limit von 100 Dezibel auf den europäischen Markt kommen.

Sicher ist die Absicht, das Gehör vor allem junger Menschen zu schützen, nicht verwerflich, aber wenn man das Limit so niedrig setzt, dass das Gerät quasi nutzlos wird, dann hat man wohl über das Ziel hinausgeschossen. Zum anderen muss man auch feststellen, dass man so etwas wie den MP3-Beschallungslevel wohl kaum mit Vorschriften regeln kann. Wenn man nach wenigen Minuten Internetrecherche hunderte Seiten mit Workarounds zur Aufhebung des Lautstärkelimits findet, dann bringt diese Regelung eher nicht viel. Da helfen nur Aufklärung und Eigenverantwortung!

Hier noch die Anleitung für die Änderung der Ländereinstellung am Sandisk Sansa Clip+:
Menu ⇒ „Einstellungen“ ⇒ rechte Cursortaste ⇒ „Systemeinstellungen“ ⇒ rechte Cursortaste ⇒ „auf Werkseinstellungen zurücksetzen“ ⇒ rechte Cursortaste ⇒ „Ja“ ⇒ rechte Cursortaste ⇒ „deutsch“ (oder andere Sprache wählen) ⇒ rechte Cursortaste ⇒ „Rest der Welt“ ⇒ rechte Cursortaste.

Januar 13, 2011 · Totontli · 61 Comments
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Entsorgung und Recycling von alten Fahrrädern in München

Da mein Fahrrad vor kurzem per Rahmenbruch aus dem rollenden Leben schied, stellte sich die Frage, wie man solch ein Fahrradwrack in München entsorgt. Natürlich fielen mir die Münchner Wertstoffhöfe ein, aber ein Freund wies mich auf eine bessere Variante hin. Am Ostbahnhof München gibt es den Dynamo Fahrradservice Biss e.V., der als gemeinnütziger Verein auch die kostenlose Entsorgung bzw. das kostenlose Recycling von alten Fahrrädern anbietet. Alle Fahrräder außer absoluten Rosthaufen werden vom Dynamo Fahrradservice angenommen und zerlegt. Aus den noch zu verwendenden Teilen werden wieder neue Fahrräder aufgebaut; der Rest wird der umweltgerechten Entsorgung zugeführt. Was ist der Dynamo Fahrradservice Biss e.V.? Ich zitiere der Einfachheit halber von der Webseite: „Dynamo Fahrradservice Biss e.V. ist ein anerkannter gemeinnütziger Verein, der die Förderung der sozialen, beruflichen und allgemeinen Bildung von benachteiligten und von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen zum Ziel hat. Zu diesem Zweck führt der Verein einen sozialen Betrieb im zweiten Arbeitsmarkt mit Fahr­radladen und Recyclingwerkstatt. Dynamo Fahrradservice bietet 22 Arbeitsplätze für ehemals langzeitarbeitslose Menschen, die sich als Fahrradmechaniker, Lagerverwalter und Bürokraft quali­fizieren.“

Der Laden in der Haager Straße 11 ist Dienstag bis Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr und von 14.00 bis 18.30 Uhr geöffnet.

Juni 26, 2010 · Totontli · No Comments
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Birding Babylon

Premiere in diesem Blog: Eine parallele Doppelveröffentlichung im Hauptblog und im ornithologischen Unterblog „Totontlis, weil es sich um einen themenübergreifenden Eintrag handelt.

Es geht um das kleine Büchlein „Birding Babylon“ des US-Soldaten Jonathan Trouern-Trend, Untertitel: „A Soldier´s Journal from Iraq“. Jonathan Trouern-Trend ist seit Kindesbeinen an begeisterter Vogelbeobachter (birder) und war in den Jahren 2004/2005 für zwölf Monate im Irak stationiert. Seine Freizeit nutzte er für ornithologische Ausflüge in die Vogelwelt des Irak, die er in seinem eigens dafür eingerichteten Webblog „Birding Babylon“ verarbeitet hat. Durch den Erfolg seines Blogs wurde der Soldat Trouern-Trend schließlich dazu ermutigt, aus seinen Erfahrungen ein kleines Buch zu machen, das 2006 in den USA und schließlich 2009 in Deutschland erschienen ist.

Für das Büchlein wurden die besten Blogeinträge von 2004/2005 noch einmal editiert und mit kleinen schwarz-weißen Vögelbildchen versehen. Der Autor beschreibt in seinem Tagebuch die beobachteten Vögel und deren Verhalten, was für Vögelfans sicher interessant ist, sich aber stellenweise etwas langweilig liest. Hier hätte es vielleicht gut getan, nicht nur über die ornithologischen Exkusionen zu berichten, sondern auch über den Kontakt mit den einheimischen irakischen Naturliebhabern. Denn genau das wird im Vorwort angedeutet, bleibt aber dann im Buch selbst aus; lediglich an zwei oder drei Stellen bemerkt der Autor so etwas wie: „..deshalb nennen die Iraker diesen Vogel auch …“. Es kann natürlich auch sein, dass Trouern-Trend nicht über Kontakte mit der irakischen Bevölkerung berichten durfte oder wollte. Am Ende des Buches befindet sich noch ein Verzeichnis der von Trouern-Trend beobachteten Vögel mit kurzer Beschreibung der von ihm besuchten irakischen Beobachtungsgebiete. Es ist auf jeden Fall schön zu lesen, dass in all dem Kriegswahnsinn wenigstens die Vögel normal weitermachen und sich einen Dreck um die Dummheit der Menschen scheren und es ist auch auch beruhigend, dass es Soldaten gibt, die sich mit dem besetzten Land und seiner Natur auseinandersetzen. In seinem Vorwort schreibt der Autor: „I hope to return to Iraq one day armed only with binoculars and camera. […] No matter how long it takes to get to that future. I know the birds will be waiting.“

Den letzten Blogeinträgen nach zu urteilen, verweilt der Autor seit Oktober 2009 wieder im Irak.

Das Buch ist in Deuschland sowohl in der englischen Originalfassung als auch auf deutsch erhältlich; jeweiliger Preis: knapp 8 Euro. Entdeckt im Heft 01/2010 des Vögel Magazins.

Januar 17, 2010 · Totontli · No Comments
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Hallo, Welt der Blogs !

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“
(Hermann Hesse, *1877 †1962)

Februar 26, 2009 · Totontli · No Comments
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