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	<title>Totontli &#187; Bücher</title>
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	<description>Gurren und Quorren</description>
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		<title>Gelesen in Helmut Schmidt, Fritz Stern &#8220;Unser Jahrhundert&#8221;</title>
		<link>http://www.totontli.de/2010/04/05/helmut-schmidt-fritz-stern-unser-jahrhundert/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 08:08:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Totontli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Basisdemokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate, Aphorismen, Geschichten & Lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[
Auf Seite 124 des Buches Helmut Schmidt, Fritz Stern &#8220;Unser Jahrhundert &#8211; Ein Gespräch&#8221; (C.H. Beck Verlag) äußert sich Helmut Schmidt folgendermaßen zur Parteienfinanzierung und Parteispenden:
Schmidt: &#8221; [...] Mein Ideal wäre: Erstens, politische Parteien kriegen keinen Pfennig vom Staat; zweitens Aktiengesellschaften, juristische Personen, Unternehmen dürfen nicht wählen, folglich dürfen sie auch den Parteien kein Geld [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify"><a href="http://www.flickr.com/photos/totontli/4492847786/sizes/l/" title="Schmidt Stern: Unser Jahrhundert"  target="_blank"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4003/4492847786_f5d91509a0.jpg" style="margin: 25px;" width="225" height="300" class="alignright" alt="Schmidt Stern Unser Jahrhundert" /></a><br />
Auf Seite 124 des <a href="http://www.chbeck.de/productview.aspx?product=30416" target="_blank">Buches</a> Helmut Schmidt, Fritz Stern &#8220;Unser Jahrhundert &#8211; Ein Gespräch&#8221; (C.H. Beck Verlag) äußert sich Helmut Schmidt folgendermaßen zur Parteienfinanzierung und Parteispenden:</p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify"><strong>Schmidt</strong>: &#8221; [...] Mein Ideal wäre: Erstens, politische Parteien kriegen keinen Pfennig vom Staat; zweitens Aktiengesellschaften, juristische Personen, Unternehmen dürfen nicht wählen, folglich dürfen sie auch den Parteien kein Geld geben; drittens, Parteien sind angewiesen auf das Geld ihrer Mitglieder. Punkt.&#8221;</p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify"><strong>Stern</strong>: &#8220;Das Letzte geht sehr weit. Bedenken Sie, wie gering die Mitgliederzahl ist im Verhältnis &#8211; &#8221; </p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;" align="justify"><strong>Schmidt</strong>: &#8220;Die würde dann vielleicht wieder etwas steigen.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Birding Babylon</title>
		<link>http://www.totontli.de/2010/01/17/birding-babylon-irak-iraq-vogelbeobachtung-trouern-trend-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 15:46:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Totontli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Premiere in diesem Blog: Eine parallele Doppelveröffentlichung im Hauptblog und im ornithologischen Unterblog &#8220;Totontlis&#8220;, weil es sich um einen themenübergreifenden Eintrag handelt.
Es geht um das kleine Büchlein &#8220;Birding Babylon&#8221; des US-Soldaten Jonathan Trouern-Trend, Untertitel: &#8220;A Soldier´s Journal from Iraq&#8221;. Jonathan Trouern-Trend ist seit Kindesbeinen an begeisterter Vogelbeobachter (birder) und war in den Jahren 2004/2005 für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify"><a href="http://www.flickr.com/photos/totontli/4280554487/sizes/l/" target="_blank"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4016/4280554487_1ffbf5a285_b.jpg" style="margin: 25px;" title="Birding Babylon" class="alignright" width="384" height="512" /></a>Premiere in diesem Blog: Eine parallele Doppelveröffentlichung im <a href="http://www.totontli.de/" target="_blank">Hauptblog</a> und im ornithologischen <a href="http://www.totontli.de/category/vogel/" target="_blank">Unterblog &#8220;Totontli<strong>s</strong>&#8220;</a>, weil es sich um einen themenübergreifenden Eintrag handelt.</p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">Es geht um das kleine Büchlein <strong><em>&#8220;Birding Babylon&#8221;</em></strong> des US-Soldaten<strong> Jonathan Trouern-Trend</strong>, Untertitel: <strong><em>&#8220;A Soldier´s Journal from Iraq&#8221;</em></strong>. Jonathan Trouern-Trend ist seit Kindesbeinen an begeisterter Vogelbeobachter (<em>birder</em>) und war in den Jahren 2004/2005 für zwölf Monate im Irak stationiert. Seine Freizeit nutzte er für ornithologische Ausflüge in die Vogelwelt des Irak, die er in seinem eigens dafür eingerichteten <a href="http://birdingbabylon.blogspot.com/" target="_blank">Webblog &#8220;Birding Babylon&#8221;</a> verarbeitet hat. Durch den Erfolg seines Blogs wurde der Soldat Trouern-Trend schließlich dazu ermutigt, aus seinen Erfahrungen ein kleines Buch zu machen, das 2006 in den USA und schließlich 2009 in Deutschland erschienen ist.</p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">Für das Büchlein wurden die besten Blogeinträge von 2004/2005 noch einmal editiert und mit kleinen schwarz-weißen Vögelbildchen versehen. Der Autor beschreibt in seinem Tagebuch die beobachteten Vögel und deren Verhalten, was für Vögelfans sicher interessant ist, sich aber stellenweise etwas langweilig liest. Hier hätte es vielleicht gut getan, nicht nur über die ornithologischen Exkusionen zu berichten, sondern auch über den Kontakt mit den einheimischen irakischen Naturliebhabern. Denn genau das wird im Vorwort angedeutet, bleibt aber dann im Buch selbst aus; lediglich an zwei oder drei Stellen bemerkt der Autor so etwas wie: &#8220;..deshalb nennen die Iraker diesen Vogel auch &#8230;&#8221;. Es kann natürlich auch sein, dass Trouern-Trend nicht über Kontakte mit der irakischen Bevölkerung berichten durfte oder wollte. Am Ende des Buches befindet sich noch ein Verzeichnis der von Trouern-Trend beobachteten Vögel mit kurzer Beschreibung der von ihm besuchten irakischen Beobachtungsgebiete. Es ist auf jeden Fall schön zu lesen, dass in all dem Kriegswahnsinn wenigstens die Vögel normal weitermachen und sich einen Dreck um die Dummheit der Menschen scheren und es ist auch auch beruhigend, dass es Soldaten gibt, die sich mit dem besetzten Land und seiner Natur auseinandersetzen. In seinem Vorwort schreibt der Autor: <em>&#8220;I hope to return to Iraq one day armed only with binoculars and camera. [...] No matter how long it takes to get to that future. I know the birds will be waiting.&#8221;</em></p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">Den letzten <a href="http://birdingbabylon.blogspot.com/2009/12/christmas-bird-count-jbb-iraq-ive-been.html" target="_blank">Blogeinträgen</a> nach zu urteilen, verweilt der Autor seit Oktober 2009 wieder im Irak.</p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;" align="justify">Das Buch ist in Deuschland sowohl in der <a href="http://www.amazon.de/Birding-Babylon-Soldiers-Journal-Iraq/dp/1578051312" target="_blank">englischen Originalfassung</a> als auch <a href="http://www.amazon.de/Birding-Babylon-Tagebuch-eines-Soldaten/dp/3833306165" target="_blank">auf deutsch</a> erhältlich; jeweiliger Preis: knapp 8 Euro. Entdeckt im Heft 01/2010 des <a href="http://www.voegel-magazin.de" target="_blank">Vögel Magazins</a>.</p>
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		<title>Ilija Trojanow und Juli Zeh: Angriff auf die Freiheit</title>
		<link>http://www.totontli.de/2010/01/05/ilija-trojanow-und-juli-zeh-angriff-auf-die-freiheit-interneteyes-uberwachungsstaat-nacktscanner-korperscanner/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 22:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Totontli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Terror]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem heutzutage in recht kurzen Abständen immer wieder neue sogenannte Sicherheitsmaßnahmen bzw. -gesetze diskutiert und verabschiedet werden, drängt sich stets von neuem die Frage nach dem Sinn, der Effektivität und vor allem der Gesetzesmäßigkeit dieser Maßnahmen und Gesetze auf. 
Man fühlt sich schon manchmal in den Roman 1984 von Orwell versetzt, wenn man liest, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify"><a href="http://farm3.static.flickr.com/2484/4000977228_c7e6d96aa4_b.jpg" target="_blank"><img alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2484/4000977228_c7e6d96aa4_b.jpg" style="margin: 25px;" title="Ilija Trojanow und Juli Zeh: Angriff auf die Freiheit" class="alignright" width="384" height="512" /></a>Nachdem heutzutage in recht kurzen Abständen immer wieder neue sogenannte Sicherheitsmaßnahmen bzw. -gesetze diskutiert und verabschiedet werden, drängt sich stets von neuem die Frage nach dem Sinn, der Effektivität und vor allem der Gesetzesmäßigkeit dieser Maßnahmen und Gesetze auf. </p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">Man fühlt sich schon manchmal in den Roman 1984 von Orwell versetzt, wenn man liest, was manch einer zur Steigerung der Sicherheit plant. Um nur ein Beispiel zu nennen, das im vergangenen Herbst 2009 durch den Digitalwald ging: In Großbritannien können sich auf <a href="http://interneteyes.co.uk/" target="_blank">Interneteyes</a> private User für kommerzielle Überwachungskamerabetreiber daheim vor den Überwachungschirm setzen und sollen so mehr Kriminelle finden und diese melden (die <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/england/london/8293784.stm" target="_blank">BBC</a> und <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,654141,00.html" target="_blank">Der Spiegel</a> berichteten); dafür gibt es dann Punkte- und Geldprämien. Willkommen in der Welt der privatisierten Staatssicherheit!</p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">Bei all diesen Sicherheitsmaßnahmen und -gesetzen setzt das Buch „Angriff auf die Freiheit“ von Ilija Trojanow und Juli Zeh an; Untertitel: Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte. Die Autoren werfen einen kritischen Blick auf die bereits in Kraft getretenen und praktizierten Maßnahmen wie Vorratsdatenspeicherung, Rasterfahndung, biometrische Pässe, Telefonüberwachung, Online-Durchsuchung und die inzwischen allgegenwärtige Videoüberwachung. Und obwohl das Buch nur ein paar Monate alt ist, wäre es bereits um ein Kapitel zu erweiteren, denn das aktuell durch das Dorf getriebene Sicherheitsschweinlein ist der Körperscanner, <em>formerly known as</em> <a href="http://twitter.com/Schwanzhund/status/7366877764" target="_blank">Nacktscanner</a>.</p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">Bezüglich des sogenannten  &#8220;Krieges gegen den Terror&#8221; betonen die Autoren, dass wir es bei den Terroristen eben nicht mit Kriegsteilnehmern sondern mit schwer Kriminellen zu tun haben, die immer noch zivilrechtlich verfolgt werden müssen. Wenn sich das Zivile mit dem Militärischen immer mehr vermischt, dann führt das sicher zu vielem, aber nicht zu mehr Sicherheit. Zitat der Autoren: &#8220;Solange sich der Terrorismus nicht in einer Armee manifestiert, die auf Berlin marschiert, wäre der Einsatz von Bundeswehrtruppen im Inneren keine Verteidigung des Rechtsstaats, sondern ein Angriff auf denselben.&#8221;</p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">Das Buch von Trojanow und Zeh ist eine prägnante Schrift in sehr klarer Sprache zu diesem überaus vielfältigen Themenkomplex. Das Buch gliedert sich auf 139 Seiten in elf knapp gehaltene Kapitel mit ausführlichem Quellenverzeichnis und führt auch jene Leser an dieses komplexe Thema heran, die sich bislang noch nicht so ausführlich mit den Fragen zum Sicherheitsstaat beschäftigt haben. Die Autoren geben mit diesem Buch eine gute Bestandsaufnahme davon ab, wo der deutsche Staat bezüglich der feinen Balance aus Sicherheit und Freiheit steht. Es werden auch immer wieder Vergleiche mit den USA und Großbritannien gegeben, die im Bereich der Sicherheitsgesetze „schon weiter sind“. Aus meiner Sicht sollte dieses Buch vor allem von Leuten gelesen werden, die &#8220;nichts zu verbergen&#8221; haben, denn es gelingt den Autoren an einigen Stellen sehr gut, gerade dieser Denkart einen unangenehm blendenden Spiegel vorzuhalten.</p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;" align="justify">Als weiterführende Links zum Buch sei ein 45-minütiges 3Sat-Interview mit der Autorin Juli Zeh empfohlen, das ich bei <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/freiheit-freiheit-ueber-alles-peter-voss-fragt-die-schriftstellerin-juli-zeh-video/" target="_blank">Netzpolitik</a> entdeckt habe (Interviewer Peter Voß, Datum: 21. Dez. 2009):</p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;" align="justify"><object width="400" height="300"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8512420&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8512420&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="300"></embed></object>.</p>
<p>Wer noch mehr Zeit mitbringt, kann sich ein interessantes zweieinhalbstündiges Gespräch mit den beiden Autoren Ilija Trojanow und Juli Zeh <a href="http://chaosradio.ccc.de/cre135.html" target="_blank">bei Chaosradio anhören</a> (von August 2009).</p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;" align="justify">Abschliessend ein Zitat von Karl Popper aus dem Buch: &#8220;Wir müssen für Frieden sorgen und nicht für die Sicherheit, einzig aus dem Grund, weil nur der Frieden Sicherheit sicher machen kann.&#8221;</p>
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		<title>Vortrag über die NATO von Daniele Ganser</title>
		<link>http://www.totontli.de/2009/11/27/vortrag-nato-geheimarmeen-terror-daniele-ganser/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 21:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Totontli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Terror]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wer ca. 2 Stunden Zeit hat und sich ein bisschen tiefer mit der NATO befassen möchte, sei auf einen Vortrag von Dr. Daniele Ganser mit dem Titel &#8220;Die NATO und ihre Geheimarmeen&#8221; verwiesen (gehalten am 14. 09. 2009). Zunächst zum Vortragenden: Daniele Ganser ist schweizer Historiker, Friedensforscher und Dozent am Historischen Seminar der Universität Basel. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.danieleganser.ch/Vortrag_als_Video.html" target="_blank"><img src="http://www.totontli.de/wp-content/uploads/2009/11/Ganser-300x171.jpg" style="margin: 25px;" alt="Ganser" title="Ganser" width="300" height="171" class="alignright size-medium wp-image-1800" /></a>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">Wer ca. 2 Stunden Zeit hat und sich ein bisschen tiefer mit der NATO befassen möchte, sei auf einen <a href="http://www.danieleganser.ch/Vortrag_als_Video.html" target="_blank">Vortrag</a> von <a href="http://www.danieleganser.ch" target="_blank">Dr. Daniele Ganser</a> mit dem Titel <strong>&#8220;Die NATO und ihre Geheimarmeen</strong>&#8221; verwiesen (gehalten am 14. 09. 2009). Zunächst zum Vortragenden: Daniele Ganser ist schweizer Historiker, Friedensforscher und <a href="http://histsem.unibas.ch/seminar/personen/person-details/profil/person/ganser/" target="_blank">Dozent</a> am Historischen Seminar der Universität Basel. Ganser ist vor allem durch sein Buch &#8220;<a href="http://www.danieleganser.ch/NATO_Geheimarmeen_in_Europa_1211310734.html" target="_blank">NATO-Geheimarmeen in Europa: Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung</a>&#8221; bekannt geworden. Ich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daniele_Ganser" target="_blank">zitiere</a> dazu aus der Wikipedia: <em>&#8220;Im Jahre 2005 veröffentlichte Ganser, basierend auf seiner Doktorabeit, ein Buch über die NATO-Geheimarmeen in Europa und inszenierten Terrorismus im Kalten Krieg. Ausgehend von freigegebenen Dokumenten zur italienischen Stay-Behind Armee „Gladio“ hat Ganser die Existenz von Geheimarmeen in ganz Westeuropa aufgezeigt, die im Falle einer sowjetischen Invasion einen Guerillakrieg führen sollten und in einigen Länder in Staatsterrorismus verwickelt gewesen sein sollen. Das Buch wurde in zehn Sprachen übersetzt und erschien 2008 auch auf Deutsch.&#8221;</em></p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">Ganser erläutert in seinem Vortrag zunächst die Organisationsstruktur der NATO, deren Gründung und deren stetige Erweiterung über die Jahrzehnte. Während des größten Teils des Vortrags behandelt Ganser <em>sein</em> Thema: die NATO-Geheimarmeen in verschiedenen europäischen Ländern und deren teilweise Verstrickung in zweifelhafte Operationen, die man aus heutiger Sicht wohl als staatlich organisierten Terror anzusehen hat. Hier sei vor allem die eben erwähnte Geheimorganisation <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio" target="_blank">&#8220;Gladio&#8221;</a> genannt. Ein weiterer Abschnitt des Vortrags befasst sich mit der erstmaligen und bisher einmaligen Ausrufung des NATO-Bündnisfalls nach Artikel 5 in Folge von 9/11. Ganser betont hierbei die heute manchmal unterschätzte Wichtigkeit dieser Ausrufung des Bündnisfalls, die letztlich bedeutet, dass die NATO inklusive Deutschland seit dem 1. Oktober 2001 im Krieg ist. Seltsamerweise wurde das hierzulande über 8 Jahre durch Euphemisen (&#8220;Stabilisierungseinsatz&#8221; etc.) zu verschleiern versucht. Ganser beleuchtet weiterhin im Vortrag die Schwierigkeiten eines Historikers bei der Forschung um NATO und 9/11; dabei weist er im Zusammenhang mit 9/11 vor allem auf den dringenden Klärungsbedarf um den <a href="http://www.totontli.de/2009/04/02/911-wird-acht/" target="_blank">Einsturz von World Trade Center Gebäude 7</a> hin. Abgeschlossen wird der Vortrag durch das recht kurze Kapitel &#8220;Die Schweiz und die NATO&#8221;.</p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">Heute hat der Bündnisfall einen deutschen <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt3m1/politik/585/495907/text/" target="_blank">Ministerkopf rollen</a> lassen.</p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;" align="justify">(<a href="http://blog.fefe.de/?ts=b5f2b08b" target="_blank">via</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gelesen in Max Ottes &#8220;Der Informationscrash&#8221;: Heiner Flassbeck zu den Wirtschaftswissenschaften</title>
		<link>http://www.totontli.de/2009/11/22/gelesen-in-max-ottes-der-informationscrash-heiner-flassbeck-zu-den-wirtschaftswissenschaften/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 19:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Totontli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate, Aphorismen, Geschichten & Lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[

Das aktuelle Buch von Max Otte &#8220;Der Informationscrash&#8221; präsentiert auf Seite 70 ein Zitat des ehemaligen Finanzstaatssekretärs und jetzigen Chefökonomen des United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) Heiner Flassbeck. So wie Literaturwissenschaftsprofessor Jochen Hörisch das Geldsystem als ein religionsähnliches Glaubensystem ansieht, so deutet Flassbeck diese Sichtweise auch für die Wirtschaftswissenschaften an:
&#8220;Ökonomie als Religion? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ullsteinbuchverlage.de/econ/buch.php?id=13283&#038;page=autoraz&#038;sort=autor&#038;auswahl=A&#038;pagenum=1" target="_blank"><img alt="" src="http://www.ullsteinbuchverlage.de/media/0000455906.jpg" style="margin: 25px;" title="Max Otte: Der Informationscrash" class="alignleft" width="138" height="220" /></a>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">Das aktuelle Buch von Max Otte &#8220;Der Informationscrash&#8221; präsentiert auf Seite 70 ein Zitat des ehemaligen Finanzstaatssekretärs und jetzigen Chefökonomen des United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heiner_Flassbeck" target="_blank">Heiner Flassbeck</a>. So wie Literaturwissenschaftsprofessor Jochen Hörisch das Geldsystem <a href="http://www.totontli.de/2009/09/14/der-schein-trugt/" target="_blank">als ein religionsähnliches Glaubensystem ansieht</a>, so deutet Flassbeck diese Sichtweise auch für die Wirtschaftswissenschaften an:</p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify"><em>&#8220;Ökonomie als Religion? Wer glaubt, die Lehrsätze der Ökonomie würden ständig kritisch hinterfragt, der irrt. Deren Axiome sind weit mehr Ideologie und Glaubensbekenntnis als rational abgeleitetes und empirisch getestetes Grundwissen.&#8221;</em></p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;" align="justify">Max Otte hatte im Aufwungs- und Boomjahr 2006 ein Buch mit dem Titel &#8220;Der Crash kommt&#8221; veröffentlicht und damit nicht nur einen Bestseller gelandet, sondern sich auch entgegen der damaligen Strömungen als weitsichtiger Ökonom erwiesen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gelesen in brand eins: Eric Hobsbawn zu den Wirtschaftswissenschaften</title>
		<link>http://www.totontli.de/2009/11/15/eric-hobsbawn-zu-den-wirtschaftswissenschaften-brandeins-brand-eins/</link>
		<comments>http://www.totontli.de/2009/11/15/eric-hobsbawn-zu-den-wirtschaftswissenschaften-brandeins-brand-eins/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 12:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Totontli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate, Aphorismen, Geschichten & Lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[

Das aktuelle Heft von Brand Eins enthält einen sehr lesenswerten Artikel (Titel: Die richtige Schraube) zum Versagen der Wirtschaftswissenschaften bezüglich der Vorhersagekraft von Wirtschaftskrisen. Im Artikel wird der britische Historiker Eric &#8220;Es wird Blut fließen, viel Blut&#8221; Hobsbawn wie folgt zitiert:
&#8220;Die Wirtschaftswissenschaften beschäftigen sich immer mir denselben Fragen. Sie entwickeln sich nicht so weiter wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/denken.html" target="_blank"><img alt="" src="http://www.brandeins.de/typo3temp/pics/d83bc8332e.jpg" style="margin: 25px;" title="Brand Eins" class="alignleft" width="176" height="234" /></a>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">Das <a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/denken.html" target="_blank">aktuelle Heft von Brand Eins</a> enthält einen sehr lesenswerten Artikel (Titel: Die richtige Schraube) zum Versagen der Wirtschaftswissenschaften bezüglich der Vorhersagekraft von Wirtschaftskrisen. Im Artikel wird der britische Historiker Eric <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/news/maerkte/eric-hobsbawm-es-wird-blut-fliessen-viel-blut-700669.html" target="_blank">&#8220;Es wird Blut fließen, viel Blut&#8221;</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eric_Hobsbawm" target="_blank">Hobsbawn</a> wie folgt zitiert:</p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify"><em>&#8220;Die Wirtschaftswissenschaften beschäftigen sich immer mir denselben Fragen. Sie entwickeln sich nicht so weiter wie die Physik oder die Chemie. Lesen Sie einen ökonomischen Text aus den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts: Er ist immer noch aktuell. Aber lesen Sie einmal einen Aufsatz zur Physik aus den zwanziger Jahren &#8211; und Sie werden feststellen, dass wir heute sehr viel mehr wissen. [...] Ideen zur Lösung von Problemen entstehen in den praktischen Situationen, in denen Menschen stecken. Man muss die Wirtschaftswissenschaften erweitern.&#8221;</em></p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;" align="justify">Seltsamerweise ist das aus meiner Sicht ausgesprochen gute und lesenwerte, monatlich erscheinende Magazin Brand Eins relativ unbekannt. Jedes Heft hat ein schlagwortartiges Thema wie &#8220;Denken&#8221;, &#8220;Stabilität&#8221;, &#8220;Arbeiten&#8221; etc. Lest doch mal im <a href="http://www.brandeins.de/archiv.html" target="_blank">Online Archiv</a> ein bisschen rein, vielleicht sagt es Euch ja auch zu.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bruno Schrep: nebenan (Wahre Geschichten)</title>
		<link>http://www.totontli.de/2009/11/01/bruno-schrep-nebenan-wahre-geschichten/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 19:33:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Totontli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Kultursendung auf B5aktuell  wurde ich auf dieses Buch aufmerksam (hier anhören). Die Rezension im Radio war ausgesprochen positiv und ich sollte nicht enttäuscht werden. Der Autor hat 20 Geschichten zusammengetragen, die man zumeist auf den &#8220;Vermischtes&#8221;- oder &#8220;Panorama&#8221;-Seiten einer Zeitung in Form einer knappen Meldung findet. Schrep ist diesen Geschichten nachgegangen, hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify"><a href="http://www.totontli.de/wp-content/uploads/2009/11/Bruno-Schrep-nebenan.jpg" target="_blank"><img src="http://www.totontli.de/wp-content/uploads/2009/11/Bruno-Schrep-nebenan-225x300.jpg" style="margin: 25px;" alt="Bruno Schrep nebenan" title="Bruno Schrep nebenan" width="225" height="300" class="alignright size-medium wp-image-1756" /></a>In einer <a href="http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/b5aktuell/mp3-download-podcast-die-kultur.shtml" target="_blank">Kultursendung</a> auf B5aktuell  wurde ich auf dieses Buch aufmerksam (<a href="http://www.br-online.de/bayern2/kulturwelt/nebenan-bruno-schrep-literatur-ID1249035656632.xml" target="_blank">hier anhören</a>). Die Rezension im Radio war ausgesprochen positiv und ich sollte nicht enttäuscht werden. Der Autor hat 20 Geschichten zusammengetragen, die man zumeist auf den &#8220;Vermischtes&#8221;- oder &#8220;Panorama&#8221;-Seiten einer Zeitung in Form einer knappen Meldung findet. Schrep ist diesen Geschichten nachgegangen, hat die Hintergründe recherchiert und erzählt dem Leser in klarer und neutraler Sprache die Hintergründe, Vorgeschichten und Nachwirkungen dieser zumeist tragischen, schicksalshaften Ereignisse. Da ist beispielsweise die über 70jährige Mutter die nach aufopferungsvollem Leben ihre schwerstbehinderte 52jährige Tochter umbringt. Da ist der trinkende Polizist, der einen jungen Mann totfährt. Es gibt das Portrait der Herrenfussballmannschaft des Hamburger Gefängnisses Santa Fu, die an einer normalen Liga teilnimmt und dadurch immer Heimrecht geniesst. Weiters gibt´s den extrem streng religiösen Vater einer Großfamilie, dem der rebellische Sohn zu einer zu großen Konkurrenz wird.</p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">Ganz besonderes Interesse hat bei mir die Geschichte der RAF-Terroristin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Susanne_Albrecht" target="_blank">Susanne Albrecht</a> geweckt, da ich zuletzt den Film &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Baader_Meinhof_Komplex" target="_blank">Der Baader-Meinhof Komplex</a>&#8221; gesehen habe, wo die Geschichte um die Ermordung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Ponto" target="_blank">Jürgen Ponto</a>, in die Albrecht verwickelt war, nur relativ knapp angerissen wurde. Die Geschichte der Susanne Albrecht wird bei Schrep nicht nur auf ihre Person beschränkt; es wird darüber hinaus auch noch die bedrückende Konsequenz für die vor dem Mord befreundeten Familien Albrecht und Ponto geschildert.</p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;" align="justify">Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Buch ein Feelgood- oder ein Feelbadbuch ist. Die Geschichten die Schrep präsentiert sind allesamt &#8220;starker Tobak&#8221;, so dass man zwar zunächst stark bedrückt ist, sich aber dann angesichts der beschriebenen Schicksale spontanes Wohlbefinden über die eigene Normaloexistenz einstellt. Eins ist sicher: Es ist ein klasse Buch, das man in einem Zug verschlingt, wenn es einen gepackt hat.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Interview mit Prof. Dr. Bernd Senf zur Wirtschafts- und Finanzkrise</title>
		<link>http://www.totontli.de/2009/05/25/interview-mit-prof-dr-bernd-senf-zur-wirtschafts-und-finanzkrise/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 19:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Totontli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bankenwesen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Geldsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsordnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte ja bereits öfter auf  Prof. Bernd Senf hingewiesen, speziell auf seine Bücher und seine Webseite. Heute tat dies auch &#8220;Mr. Dax&#8221; ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">Ich hatte ja bereits öfter auf  Prof. Bernd Senf hingewiesen, speziell auf seine <a href="http://www.gauke.de/" target="_blank">Bücher</a> und seine <a href="http://www.berndsenf.de/" target="_blank">Webseite</a>. Heute tat dies auch &#8220;Mr. Dax&#8221; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_M%C3%BCller_(B%C3%B6rsenmakler)" target=_blank">Dirk Müller</a>, auf seiner <a href="http://www.cashkurs.com/" target="_blank">Webseite</a> und in seinem Newsletter. Ich zitiere daraus:</p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify"><em>&#8220;Am Wochenende bin ich mal wieder über ein Interview mit dem Wirtschaftsprofessor Prof. Dr. Bernd Senf gestolpert. Prof. Senf erläutert hier erneut sehr verständlich die wahren Hintergründe unserer Finanzkrise. Auch wenn es an der einen oder anderen Stelle etwas langatmig wirkt (viele werden ein Video ohne schnelle Bildschnitte ala MTV befremdlich finden), ist es absolut empfehlenswert, sich die Staffel bis zum Ende anzusehen. Es wird immer spannender, je weiter es zum Ende kommt.&#8221;</em></p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">Ich kannte dieses Interview vom 25. Oktober 2008 bereits, schließe mich der Einschätzung von Dirk Müller an und möchte das Video hierzu auch im Blog verlinkt haben. Wem´s zu langatmig ist, der soll sich das Video halt herunterladen und beschleunigt ansehen. Das Interview klingt dann zwar wie in Heliumatmosphäre aufgenommen, aber der Inhalt bleibt ja gleich. Dann auch gleich noch einmal der Hinweis auf das Buch &#8220;CRashkurs&#8221; von Dirk Müller; die <a href="http://www.totontli.de/2009/03/14/dirk-muller-crashkurs/" target="_blank">Rezension</a> zählt zu den meistgelesenen Artikeln dieses Blogs.</p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;" align="justify">Hier das Interview mit Prof. Bernd Senf:</p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;" align="justify"><embed src="http://blip.tv/play/AdmDWwA" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="390" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;" align="justify">Gibt´s auch <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3gEvqx5j9Tw&#038;hl=de" target="_blank">bei Youtube</a> als 12-Teiler.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Potlatch &amp; Jubeljahr</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 14:02:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Totontli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsordnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass die Schere zwischen Reich und Arm sowohl global als auch national zunehmend auseinander geht, das dürfte mittlerweile zum Allgemeinwissen zählen. Dies ist zum Beispiel im Film „Der Geist des Geldes“ von Yorick Niess aufgearbeitet. Hier der relevante Ausschnitt auf Youtube:

Ein Abschnitt im Buch „Der Tanz um den Gewinn“ von Prof. Bernd Senf thematisiert unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0.5cm;" align="justify">Dass die Schere zwischen Reich und Arm sowohl global als auch national zunehmend auseinander geht, das dürfte mittlerweile zum Allgemeinwissen zählen. Dies ist zum Beispiel im Film <a href="http://www.inwo.de/modules.php?op=modload&#038;name=PostKart&#038;file=index&#038;req=itemview&#038;IID=120" target="_blank">„Der Geist des Geldes“ von Yorick Niess</a> aufgearbeitet. Hier der relevante Ausschnitt auf Youtube:</p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;" align="justify"><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/ThfjoWFNZF0&#038;fs=1" width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ThfjoWFNZF0&#038;fs=1" /><param name="FlashVars" value="playerMode=embedded"/><param name="wmode" value="transparent"/></object></p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">Ein Abschnitt im Buch <a href="http://www.amazon.de/Tanz-um-den-Gewinn/dp/3879984484/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1242653989&#038;sr=8-1" target="_blank">„Der Tanz um den Gewinn“</a> von Prof. <a href="http://www.berndsenf.de/" target="_blank">Bernd Senf</a> thematisiert unter anderen auch dieses fundamentale Gesellschaftsproblem des Auseinanderdriftens von Reich und Arm einerseits und Schuldnern und Gläubigern andererseits (siehe Abbildung). Laut Senf wachsen Geldvermögen und Verschuldung spiegelbildlich zueinander und zwar exponentiell, bedingt durch das Zins- und Zinseszinssystem. Die sich so in der Gesellschaft und auf dem Planeten aufbauende Spannung müsse sich entsprechend in Krisen entladen.</p>
<p><img alt="" src="http://www.chemie.fu-berlin.de/fb/diverse/senf2.jpg" style="margin: 25px;" title="Auseinanderdriften von Geldvermögen und Verschuldung" class="alignright" width="266" height="372" /></p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;" align="justify">Wie kann der Mensch dieser anscheinend systemimmanenten Problematik begegnen? Entweder er betreibt Ursachenbekämpfung oder nimmt von Zeit zu Zeit bewusst gesteuert die Spannung aus dem System. Zweiteres ist bzw. war in einigen Kulturen bereits lange vor der Zeit der modernen Wirtschaftskrisen und Verteilungskämpfe bekannt. Zwei Beispiele:</p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify"><strong>1. Potlatch</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;" align="justify">Potlatch bezeichnet ein Fest des Schenkens in diversen indianischen Kulturen an der Nordwestpazifikküste Amerikas. Durch die reichhaltige Beschenkung des Volkes hob der Häuptling oder ein anderes Stammesmitglied sein Ansehen. Dabei konnten die bei einem Potlatch gereichten Geschenke einen für die Verhältnisse des Gebers und dessen gesellschaftliches Umfeld enormen Wert erreichen. Es kam vor, dass die Erben eines ranghohen Verstorbenen ihr gesamtes ererbtes Wirtschaftsvermögen im Rahmen eines derartigen Festes hingaben, um ihrem Vorfahren ausreichend zu huldigen und um in den Genuss seines Wohlwollens zu gelangen und in der spirituellen wie rituellen Wertschätzung ihrer Zeitgenossen einen ihrer Abstammung entsprechenden Rang einnehmen zu können. Einer der Hauptanlässe des Potlatch war dabei stets die <em><strong>Neuverteilung der Reichtümer innerhalb des Stammes</strong></em>, wodurch eine zu starke Ansammlung von Reichtümern in der Hand weniger Mächtiger vermieden wurde. Ende des 19. Jahrhunderts wurden Potlatches in Kanada und in den USA verboten (inzwischen wohl wieder aufgehoben).</p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify"><strong>2. Jubeljahr</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">Dies bezeichnet das Jahr, das bereits in den alten jüdischen Gesellschaften alle 50 Jahre wiederkehrte.  Es beinhaltete folgendes: Alle hebräischen Sklaven wurden freigelassen; verkaufte und verpfändete Grundstücke kamen ohne Entschädigung aus fremden Händen wieder an den ursprünglichen Besitzer oder seine rechtmäßigen Erben zurück (mit Ausnahmen); und <em><strong>alle Schulden wurden erlassen</strong></em>. Das Jubeljahr leitet sich vom Wort Jobeljahr ab. Das hebräische Wort Jobel (yo-bale&#8217;) steht für den Klang des Schofars (Widderhorn), der das Jubeljahr ankündigt. Im Mittelalter kam es zu einer Verschmelzung des hebräischen Wortes mit iubilum (lateinisch für Aufjauchzen) und zur Bildung von Jubeljahr. Auch heute benutzt man noch den Begriff „alle Jubeljahre“ für „sehr, sehr selten“.</p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;" align="justify">Heutzutage ist weder die Befolgung des Jubeljahrs noch das Abhalten von Potlatches weit verbreitet. Die Existenz der beiden zeigt jedoch, dass das Problem der Ansammlung von Reichtum in wenigen Händen einer Gesellschaft bereits sehr alt ist. Die gesellschaftlichen Einschnitte durch ein Potlatch oder ein Jubeljahr vermieden, dass die Armen sich hoffnungslos verschuldeten und reiche Gläubiger eine zu große Macht erhielten.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Buchempfehlung für die Krise</title>
		<link>http://www.totontli.de/2009/05/04/buchempfehlungen-fur-die-krise/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 20:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Totontli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[
Haben Sie Interesse an einem unbezahlbaren Buch, das mit ebenso unbezahlbaren Ratschlägen im Bereich Immobilienanlage aufwartet? Dann sollten sie zum Buch „Why the Real Estate Boom Will Not Bust &#8211; And How You Can Profit from It: How to Build Wealth in Today&#8217;s Expanding Real Estate Market“ von David Lereah greifen. Kostet lediglich 11 Dollar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.joshualevi.com/collections/still-for-sale-on-amazon/"><img alt="" src="http://www.joshualevi.com/files/gimgs/35_picture-76.png" style="margin: 25px;" title="MUST READ: GET RICH THROUGH REAL ESTATE!!!!!" class="alignright" width="200" height="300" /></a>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">Haben Sie Interesse an einem unbezahlbaren Buch, das mit ebenso unbezahlbaren Ratschlägen im Bereich Immobilienanlage aufwartet? Dann sollten sie zum Buch <strong>„Why the Real Estate Boom Will Not Bust &#8211; And How You Can Profit from It: How to Build Wealth in Today&#8217;s Expanding Real Estate Market“</strong> von David Lereah greifen. Kostet lediglich 11 Dollar und 65 US-Cent bei <a href="http://www.amazon.com/Real-Estate-Boom-Will-Bust/dp/0385514352/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1241467873&#038;sr=8-1" target="_blank">Amazon.com</a> und ist noch(!) zu haben. Wer´s lieber bei <a href="http://www.amazon.de/Real-Estate-Boom-Will-Bust/dp/0385514352/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books-intl-de&#038;qid=1241468197&#038;sr=8-1" target="_blank">Amazon.de</a> bestellt, der zahlt 10,99 Euro, sollte aber lieber schnell zugreifen (nur noch 1 Stück auf Lager!) und sich nicht von der allzu schwarzmalerischen Leserrezension abschrecken lassen: „Das Buch ist keinen Pfifferling wert, wie die derzeitige Immobilienkrise in den USA eindeutig und unzweifelhaft beweist.“</p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">Amazon.com präsentiert uns folgende Kurzrezi zum Buch: <em>“An invaluable book . . . Today’s real estate markets are booming and Lereah makes a <strong>convincing case for why the real estate expansion will continue into the next decade</strong>. This book should prove to be a truly practical guide for any household looking to create wealth in real estate.”</em> —DEWEY DAANE, FORMER GOVERNOR OF THE FEDERAL RESERVE BOARD OF GOVERNORS</p>
<p style="margin-bottom: 0.2cm;" align="justify">Was wäre die Welt ohne fundierte Voraussagen!</p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;" align="justify">Wer sich mehr von dieser Sorte Spaßbüchern zu Gemüte führen will, der sei auf die <a href="http://www.joshualevi.com/collections/still-for-sale-on-amazon/" target="_blank">sehenswerte Zusammenstellung von Joshua Levi</a> und <a href="http://www.bakelblog.com/nobodys_business/2009/03/fun-with-amazon.html " target="_blank">Rogier van Bakel</a> verwiesen.</p>
]]></content:encoded>
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