Archive for März, 2011

Tafelentenbalz

Am milden Frühlingsvormittag des Faschingsdienstags 2011 konnte ich am Hinterbühler See nicht nur ins Eis einbrechende Höckerschwäne sehen, sondern wurde auch noch Zeuge der recht unterhaltsamen Balz der Tafelenten. Gleich fünf Erpel umkurvten ein Weibchen und machten die witzigsten Posen um Eindruck zu schinden. Manchmal legten die Erpel den Kopf flach auf das Wasser, dann reckten sie wieder die Hälse lang und gaben den Möchtegernschwan. Dabei glubschten sie das Weibchen ununterbrochen an und gaben seltsame, so gar nicht nach Ente klingende Laute ab.
Einen Teil davon habe ich auf Video gebannt (leider ohne die Laute):

Die „Hals auf dem Wasser“-Pose (Klick auf das Bild zum Vergrößern):

Der Erpel links macht den langen Hals, rechts wird geglotzt (Klick auf das Bild zum Vergrößern):

München sucht den Superglubscher (Klick auf das Bild zum Vergrößern):

Das Weibchen hat die ganze Zeit natürlich so getan als ginge sie das nicht viel an. Ab und zu hat sie mal den ein oder anderen Erpel abgeschüttelt, der ihr zu sehr auf’s Gefieder rückte.

März 27, 2011 · Totontli · No Comments
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Höckerschwan bricht ein

Am Faschingsdienstag 2011 konnte ich am Hinterbühler See beobachten wie ein Höckerschwan gemütlich auf der Eisfläche spazierend plötzlich einbrach und kaum mehr in der Lage war sich aus dem „Eisgefängnis“ zu befreien.

Der anstrengende Kampf gegen das Eis:

Ich sah auch noch einen zweiten Schwan in Ufernähe einbrechen und in der Eisfläche verzweifeln. Dieser wurde aber von einem aufmerksamen Mann per Schaufel befreit.

März 26, 2011 · Totontli · One Comment
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Zug der Kiebitze

Am 6. März 2011 gab es im Kreis Unterallgäu auf den Wiesen und Feldern zwischen Bad Wörishofen, Stockheim, Frankenhofen und Schlingen ein Schauspiel der besonderen Art zu bestaunen: sehr große Kiebitz-Schwärme. Eine grobe Abschätzung meinerseits ergab eine Individuenzahl um 800. Die Kiebitze befinden sich zur Zeit des Spätwinters (Ende Februar / Anfang März) auf dem Zug nach Osten und Norden. Man kann annehmen, dass diese Tiere höchstwahrscheinlich aus Richtung Frankreich und Spanien wieder nach Deutschland zurückkehren. Trotz eisigem Ostwind und trübem Wetter fanden sich Vogelbeobachter und Fotografen aus umliegenden Landkreisen ein, um die vielen Kiebitze zu bewundern. Ich habe spontan mit der Kamera ein Video aufgenommen; zugegebenermaßen keine tolle Aufnahme, sie gibt aber einen Eindruck davon, wieviele Kiebitze zu sehen waren. Dabei zeigt das Video nur einen kleinen Ausschnitt des Schwarms. Hoffentlich kann ich die Kiebitze bald bei ihren eindrucksvollen Balzflügen beobachten.

März 9, 2011 · Totontli · No Comments
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