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Interview mit Prof. Dr. Joseph Huber: Monetative, Wirtschaftskrise, Geldschöpfung, Vollgeldreform, Geldmenge, Grundeinkommen…

Prof. Dr. Joseph Huber wurde von Nicolas Hofer am 8. Mai 2009 interviewt. Joseph Huber ist Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Umweltsoziologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und ist einer der Hauptkritiker der Geldschöpfung durch Privatbanken. Diese unkontrollierte Geldschöpfung ist u.a. für das Auftreten von Spekulationsblasen und Wirtschaftskrisen verantwortlich. Huber bemängelt am bestehenden System, dass der Zinsgewinn aus den aus dem Nichts geschöpften Krediten allein den Banken und nicht den öffentlichen Haushalten zugute kommt. Der zentrale Vorschlag Hubers besteht in einer technisch recht einfach durchzuführenden Vollgeldreform, welche das Giralgeld (z.B. unser Geld auf den Girokonten) zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt und somit weitere Giralgeldschöpfung verhindert. Ein weiteres Bestreben wäre die Einrichtung einer vierten Staatsgewalt, der Monetative, ähnlich der Zentralbanken, die eine wirkliche Hohheit und Kontrolle über die umlaufende Geldmenge hätte. Es klingt im Interview auch die Möglichkeit einer Verknüpfung der Vollgeldreform mit der Einführung eines Grundeinkommens an, im Interview “nationale Dividende” genannt. Prof. Huber schliesst das Interview mit den Worten von Irving Fisher ab: “Die Frage der Geldschöpfung ist eine Frage von Verfassungsrang!”

Hier das Interview in sieben Teilen:

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29. Jun 2009 · Totontli · No Comments
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