Fabian – Warum überall Geld fehlt
Ich mag´s wenn Sachen verständlich und von Grund auf erklärt werden, so auf Sendung-mit-der-Maus-Niveau. Im Bezug auf die Funktionsweise von Geld und Banken ist der Film “Fabian – Warum überall Geld fehlt” von der Initiative Neue Impulse e.V. exzellent. Anschaulich wird anhand der Figur des Goldschmieds Fabian die Einführung des Geldes, des Zinses und des fraktionalen Reservesystems erklärt. Die Goldschmiede waren einst die Urväter des Bankenwesen. Sicherlich ist unser heutiges Geldsystem und unsere Wirtschaftsordnung viel, viel komplizierter, aber wie soll man diese verstehen, wenn man nicht einmal die Grundlagen kapiert? Zu solch einem Verständnis leistet der Film einen großen Beitrag. Man versteht plötzlich, warum sich auch heute die Banken noch so sehr vor einem Bank Run fürchten und Frau Merkel Ende letzten Jahres so schnell mit ihrer Garantie für die Spareinlagen zur Hand war, denn die Banken haben das Geld gar nicht, was auf unseren Konten angezeigt wird.
Hier der Film:
Man kann den Film auch in höherer Qualität direkt bei den Machern ansehen. Der Text des Films ist auf deutsch, spanisch, türkisch und lettisch(!) per pdf-Download verfügbar.
Viel Spaß beim Schauen und Lesen!
Frank Meyer von n-tv Telebörse scheint auch vom Filmchen begeistert zu sein und hat ihn auf seinem Blog verlinkt.
Verwandter Artikel: Geldschöpfung durch private Geschäftsbanken
27. Apr 2009
Posted in: Bankenwesen, Filme, Geldsystem























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2 Responses
Verständlich gemacht. Allerdings würde ich erwähnen, dass die Urheber Scientology-Background haben.
Interessant, danke für die Nachrecherche. Die Mühe hatte ich mir noch nicht gemacht, den Macher zu recherchieren. Mir war vorher aber auch schon aufgefallen, dass die Neue Impulse e.V. Leute sich teilweise etwas zweifelhaften Themen widmen (“Diagnose Mikrowellenwahn”, “Chemtrails: Wetter-Manipulation oder nur harmlose Kondensstreifen?”, “Sendetechnik der Götter”). Das machts dann immer schwer, andere Sachen aus derselben Quelle noch ernst zu nehmen.
Hab nicht viel Ahnung von Scientology und habe mich mit deren Treiben noch nicht beschäftigt; ich sehe das bezüglich des Films also vorerst mal neutral.
Im vorliegenden Fall (Film Fabian) habe ich da aber nicht so viel Zweifel, dass das durch Scientology-Herkunft totaler Humbug ist. Finde den Film immer noch ganz gut, bis auf das Ende vielleicht, da wird´s dann schon auch recht phantasievoll. Aber im Grunde genommen greift der Film ja lediglich uralte Kritikpunkte des Geldsystems auf, nämlich hauptsächlich die Zinskritik bzw. das Zinsverbot, die sich z.B. ja seit langem in drei großen monotheistischen Weltreligionen finden. Scheinbar hängt also auch Scientology dem Zinsverbot an.
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